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Ein lautes Zeichen gegen den Hunger

St. Pölten, 15.07.2019 (dsp/mb) Im Rahmen der vergangenen Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in Reichenau an der Rax haben die Bischöfe über diesen „stillen Skandal“, den weltweiten Hunger, gesprochen und entschieden, ein lautes Zeichen dagegen setzen zu wollen.

Als weithin hörbares Zeichen läuten am 26. Juli 2019 um 15 Uhr die Kirchenglocken in ganz Österreich für fünf Minuten. Das Läuten soll – zur Sterbestunde Jesu - darauf aufmerksam machen, dass täglich Menschen an Hunger sterben.

Erstmals seit langem ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit wieder gestiegen: 821 Millionen Menschen leiden an Hunger. Vor allem die Länder in Afrika sind betroffen, durch Gewaltkonflikte und durch die Klimakrise. Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln.

Aktionstag am 26. Juli 2019 in ganz Österreich

Das Läuten soll darauf aufmerksam machen, dass noch immer täglich Frauen, Männer und Kinder an Hunger oder den Folgen von Hunger sterben. Gleichzeitig soll das Glockenläuten zum Engagement gegen Hunger aufrufen.

Ein Zeichen der Solidarität mit den Hungernden und ein Appell, nicht länger zuzusehen

Als Kirche, setzen wir mit dem österreichweiten Glockenläuten ein starkes Signal. Und die Pfarrgemeinden als Teil der Weltkirche drücken damit aus, dass uns das Leid in anderen Teilen der Welt etwas angeht.