Nikolaus
 
 

40 Jahre Weihnachtspackerlaktion

kfb der Diözese St. Pölten

St. Pölten, 13.9.2019 (dsp/mb) Fast 70.000 Packerl sind seit 1979 zum Zeichen der Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit geworden.

1979 wurde die Weihnachtspackerlaktion von der damaligen Leiterin Anna-Marie Figdor und Hedi Großmann gemeinsam mit der Katholischen Jugend ins Leben gerufen. Erste Adressaten waren die Insassen der Justizanstalten und psychisch kranke Personen.

Um das Jahr 1989 übernahm die Katholische Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten die Aktion gänzlich und kfb-Gruppen spendete in diesem Jahr 2046 Päckchen.

Die Packerlspenden wurden mehr und mehr und es konnten im Laufe der Jahre die Emmaus-Einrichtungen, das Landesklinikum Amstetten-Mauer, Das Therapiezentrum Ybbs, das Haus der Frau in St. Pölten und Amstetten, die Diakonie, Flüchtlinge und AsylwerberInnen, und viele mehr beschenkt werden.

Mittlerweile ist die Weihnachtspackerlaktion als Fixpunkt der kfb nicht mehr wegzudenken. So auch in der Pfarre St. Pölten-St. Johannes Kapistran, der Heimatpfarre von Hedi Großmann. Hier organisieren Ursula und Werner Bauer seit dem Jahr 2006, dass jährlich rund 200 Packerl bei den Emmaus-Einrichtungen landen. 15 Ehrenamtliche stellen dazu ihre Zeit und Geschicklichkeit zur Verfügung. Als Danke gibt es für die Mitarbeitenden beim gemütlichen Beisammensein Kaffee und Kuchen und so manches Gläschen Sekt.

Im Wissen, dass sie selbst in einer privilegierten Situation sind und anderen damit Freude spenden, ist für viele das Verpacken der kleinen Weihnachtspakete in rund 65 Pfarren unserer Diözese zur wichtigen Einstimmung auf Weihnachten geworden.

Ein Ende der Weihnachtspackerl-Spendenfreudigkeit von Frauengruppen und ein Ende des Bedarfs an Weihnachtspackerln ist nicht in Sicht!

Zahlen und Fakten:

68.007 Packerl seit 1979

2018 beteiligten sich 67 Pfarrgruppen und Einzelpersonen und spendeten 3713 Weihnachtspackerl

Fotos: Diözese St. Pölten