Vorsynode der Jugend in Rom verabschiedet Abschlussdokument

Die sogenannte Vorsynode der Jugend in Rom hat ihr Abschlussdokument verabschiedet, das am Sonntag Papst Franziskus übergeben werden soll.

Nahezu einstimmig bestätigten die Delegierten am Samstagvormittag das 16-seitige Dokument, mit dem die fünftägigen Beratungen der 300 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fünf Kontinenten zusammengefasst werden. Dieses soll auch Gegenstand der Beratungen der Bischöfe im Oktober sein.

Bei der Eröffnung am Montag hatte Papst Franziskus beklagt, junge Menschen würden zu oft von gesellschaftlicher Beteiligung ausgeschlossen und alleingelassen. Die Kirche wolle alle Jugendlichen hören, niemanden ausgeschlossen. Thema der Synode und des Vortreffens sind die Lebenswelt junger Menschen, ihr Verhältnis zu Kirche und Glaube sowie ihre Lebensentscheidungen.

An der sogenannten Vorsynode nehmen mehr als 300 Delegierte aus zahlreichen Ländern teil, auch Angehörige anderer Religionen und Nichtglaubende. Zu der eigentlichen Synode, die im Oktober im Vatikan stattfindet, werden ausgewählte Jugendliche als Hörer eingeladen, haben aber kein Stimmrecht.

In das Abschlussdokument, das nach einer ersten Vorstellung am Mittwoch noch einmal überarbeitet wurde, flossen neben den Beratungen der Teilnehmer in Rom auch Beiträge ein, die gut 14.000 registrierte User weltweit über spezielle Facebook-Seiten äußerten. Diese wurden von einem 20-köpfigen Social-Media-Team in Rom gesichtet und zusammengefasst. Zudem hat während der Vorsynode ein Redaktionsteam ein Video produziert, in dem junge Menschen sich zu den ihnen wichtigen Themen äußern. Auch dieses soll dem Papst und später den Teilnehmern der Bischofssynode übergeben werden.

Organisiert wurde die Vorsynode vom Päpstlichen Rat für Laien, Familie und Leben unter Kardinal Brian Farrell, unterstützt durch das Synodensekretariat unter Kardinal Lorenzo Baldisseri. Eine der Teilnehmenden war die österreichische Theologiestudentin Eva Wimmer.

(24.03.2018, KAP)