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Papst gibt zum Beginn der Fastenzeit Tipps zum Beten

Zum Aschermittwoch hat Papst Franziskus Gläubigen Tipps zum Beten gegeben. Gebete, die von weltlicher Logik ausgehen oder selbstbezogen seien, kämen "nicht im Himmel an", erklärte Franziskus am Mittwoch bei seiner wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom.

Zum Beten sei ein starker Glaube nötig, um den man immer bitten sollte, so der Papst. Er setzte damit seine Betrachtungsreihe zum Gottesdienst fort; im Zentrum standen diesmal das Glaubensbekenntnis, das Allgemeine Gebet und die Fürbitten. Gerade in der nun beginnenden 40-tägigen Fastenzeit der katholischen Kirche gehe es darum, "im Gebet, mit dem Fasten und den Werken der Liebe eins mit Christus zu werden", betonte der Papst in seinen Grüßen an die deutschsprachigen Pilger.

Bei seinen Ausführungen verwies Franziskus zudem erneut auf Momente der Stille und des Zuhörens beim Gottesdienst. Nach der Predigt brauche es "eine schöne Stille, um über das nachzusinnen, was wir gehört haben", so der Papst. Durch das Zuhören werde der Glaube genährt, zugleich bereite es auf den Empfang der Sakramente vor. Im Moment der Stille könne "der Same des Wortes sich setzen und die Anregungen des Heiligen Geistes zu Herzen gehen".

Erneut betonte Franziskus in diesem Zusammenhang, dass die Kirche gute Lektoren und Prediger brauche: "Das Wort Gottes muss gut gelesen, vorgetragen und in der Predigt gut erklärt werden." Dies sei ein Recht der Gläubigen.

(14.02.2018, KAP)