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Bischof Küng übergibt Hirtenstab an Bischof Schwarz

Bischof Klaus Küng übergibt Bischof alois den Hirtenstab

St. Pölten, 01.07.2018 (dsp) Der bisherige Kärntner Bischof Alois Schwarz wurde als 18. Bischof von St. Pölten in sein Amt eingeführt. Im Rahmen eines Festgottesdienstes im Dom von St. Pölten zeigte Ordinariatskanzler Gottfried Auer die Päpstliche Ernennungsbulle dem Domkapitel und verlas die deutsche Übersetzung des lateinischen Originals. Anschließend übergab Bischof Klaus Küng seinem Nachfolger den Hirtenstab und geleitete ihn zur Kathedra, dem Bischofssitz. Damit hat Bischof Schwarz die Diözese kanonisch (kirchenrechtlich) „in Besitz genommen“.
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Papst Franziskus schrieb im Ernennungsdekret: „Wir lösen [...] auf Grund unserer Apostolischen Vollmacht und auf Vorschlag der Kongregation für die Bischöfe das Band mit der früheren Diözese und bestellen dich zum Bischof der Diözese St. Pölten mit allen Rechten und Pflichten, die diesem nach dem kanonischen Recht zukommen.“ Kanzler Auer verlas weiter: „Du wirst daher dem Klerus und Volk deiner Diözese diese deine Wahl und Bestellung bekannt machen, damit sie dich von Anfang an als ihren rechtmäßigen Hirten kennen, anerkennen und dich durch alle guten Werke besonders durch das Gebet in der Ausübung deiner bischöflichen Tätigkeit unterstützen.“

Bischof Küng, der die liturgische Feier noch eröffnete, legte die Leitung der Diözese symbolisch durch die Übergabe Stabes in die Hände von Bischof Schwarz. Danach setzte sich der neue Diözesanbischof auf die Kathedra, den „Lehrstuhl“ des Bischofs, nach dem eine Bischofskirche auch „Kathedrale“ genannt wird. Dort nahm er die Treueversprechen von Vertretern der verschiedenen Stände und Berufsgruppen der Diözese entgegen: Priester, Ordensleute, Diakone, Pastoralassistent/innen, Religionslehrer/innen, Mitarbeiter der Caritas und der Pastoralen Dienste sowie Pfarrgemeinderäte.

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