Vorfreude auf Musica Sacra-Festival

Foto: Armin Bardel

St. Pölten, 18.07.2017 (dsp) Die traditionelle Eröffnung des “Festivals Musica Sacra St. Pölten” (10. September bis 20. Oktober) mit der Domkantorei St. Pölten und der cappella nova graz unter der Leitung von Otto Kargl hat gemeinsam mit vier Solistinnen und Solisten sowie dem L'Orfeo Barockorchester in diesem Jahr Händels Alexanderfest – eine “Ode zu Ehren der hl. Cäcilia” zum Thema. Diese Macht der Musik, welche den Menschen emotional stark zu bewegen vermag, ihm jedoch auch den Zugang zu einer anderen, höheren Welt eröffnen kann, dies ist auch stets ein Leitgedanke des gesamten Festivals.

So bauen der Wiener Kammerchor gemeinsam mit dem Organisten an der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle Wolfgang Kogert am zweiten Konzertabend mit “Musik für die Seele” musikalische Brücken zwischen Orgel-Solowerken und Chorliteratur. In der Stiftskirche Lilienfeld werden gemeinsam mit dem steirischen Dreigesang Zwoadreivier sowie Matthias Loibner an der Drehleier Werke von Ligeti, Britten & Volkslieder erklingen.

“Musik am Wiener Kaiserhof” bringen das Ensemble Castor und die niederösterreichische Sopranistin Christina Gansch, die derzeit dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper angehört, an den dritten Spielort, die Stiftskirche Herzogenburg. Johann Heinrich Schmelzer und dessen Zeitgenossen sowie Musik von Joseph I. stehen am Programm der oberösterreichischen Musiker mit historischer Aufführungspraxis.

Besonders für Familien mit Kindern ab 6 Jahren wird Anfang Oktober im Dom zu St. Pölten dem Thema “Wie war das am Anfang” nachgegangen. Im Familienkonzert zur Schöpfungsgeschichte möchte die Orgel vom Wunder der Anfänge der Welt, der Natur, der Tiere, Pflanzen und Menschen erzählen. Auf der Bühne ist neben einem Bilderbuchkino von Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber auch die Ballettgruppe der Musikschule St. Pölten zu sehen!

An weiteren zwei Abenden steht Martin Luther im Mittelpunkt der Musik: Das Calmus Ensemble – eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands – hat eine Reihe von Choralmotetten kreiert, die den Zeitraum von der Gregorianik bis zur Gegenwart umspannen, und gleichzeitig mit Musik zu den großen Kirchenfesten einen gang durch das Kirchenjahr darstellen.

Und: Der frühere, langjährige St. Pöltner Domorganist, Komponist und Performer Franz Danksagmüller bringt zusammen mit Bass-Bariton Klaus Mertens unter dem Titel “Luther – sermones symphoniaci” Werke von Bach, Schütz und Ulrich Steigleder zur Aufführung: Das akustische Pendant zu einer reich ausgestatteten, viele Geschichten erzählenden Kathedrale.

Begleitet werden die abendlichen Konzerte von morgendlichen Gottesdiensten an den drei Spielorten. Die Darbietungen der örtlichen Kirchenchöre und Organisten umfassen zwei Messen von Mozart sowie Palestrinas Missa “Aeterna Christi Munera” gemeinsam mit Thomas Daniel Schlees Credo (2004).

Karten sind in der Buchhandlung Schubert, unter www.oeticket.at oder der Handy-Nummer 067761274462 erhältlich! (Abonnenten des Barockfestivals St. Pölten bekommen beim Festival Musica Sacra 20 % Ermäßigung auf Abo-Karten)

Alle weiteren Infos und das Programm unter www.festival-musica-sacra.at
 
Foto: Armin Bardel