Land NÖ fördert mobile Hospizteams der Caritas

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St. Pölten, 26.04.2017 (dsp) Die mobilen Hospizdienste der Caritas der Diözesen St. Pölten und Wien erhalten vom Land Niederösterreich eine finanzielle Unterstützung. Mit 452.000 Euro werde man die Hilfsorganisationen 2017 fördern, teilte die Landesregierung am Dienstag mit. Die Caritas rückt damit einer ihrer Forderungen im Hospizbereich - der Übernahme der Angebote in die Regelfinanzierung des Gesundheitssystems - einen Schritt näher.

Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz bekannte sich in der Aussendung zu einer "würde-, respekt- und vertrauensvollen Betreuung und Begleitung für Menschen im letzten Lebensabschnitt", die es auch in Zukunft sicherzustellen gelte. "Unsere Aufgabe ist es, ein würdevolles Leben und eine vertrauensvolle Begleitung bis zum letzten Atemzug zu ermöglichen und zu sichern", so die Politikerin.

Derzeit sind in Niederösterreich im mobilen Bereich 31 Hospizteams tätig, informierte Schwarz weiter. Das Land sei damit in Österreich Spitzenreiter. Gemeinsam mit den Palliativteams und den stationären Hospizen könne man eine nahezu flächendeckende Versorgung in Niederösterreich anbieten.

Sogenannte Hospizteams bieten Palliativpatienten und Angehörigen mitmenschliche Begleitung und Beratung bei Krankheit und in der Zeit der Trauer. Das mobile Hospizteam kann in allen Versorgungskontexten - zu Hause, Heim, Krankenhaus - tätig sein. Dadurch trägt es bei, die Übergänge flüssiger zu gestalten und die Kontinuität in der Betreuung zu sichern.

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