Caritas für mehr bezahlte Arbeit für Menschen mit Behinderungen

Sie arbeiten seit 40 Jahren in der Caritas Werkstatt Zwettl: Elfriede Rametsteiner und Regina Prinz. Es gratulierten Landesrätin Barbara Schwarz, Caritas Direktor Hannes Ziselsberger und Werkstattleiter Franz Trappl. Foto: Caritas/Lahmer

Zwettl, 23.5.2017 (dsp/KAP) Mehr Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, an der Arbeitswelt teilzunehmen, hat der St. Pöltner Caritasdirektor Hannes Ziselsberger eingemahnt. Der Übergang zwischen Caritas-Werkstatt und Arbeit in Firmen müsse flexibler gestaltet werden, so Ziselsberger bei einem Festakt zum 40-Jahr-Jubiläum der Caritas-Werkstatt Zwettl: "Wir brauchen unterschiedliche Angebote zwischen Sozialhilfe und bezahlter Arbeit für Menschen mit Behinderungen, etwa stundenweise Erwerbsarbeitsmöglichkeiten in Wirtschaftsbetrieben."

Direkter Adressat der Caritas-Forderung war die niederösterreichische Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz, die ebenfalls am Festakt teilnahm und die Arbeit der Caritas würdigte. Auch Menschen mit Behinderungen hätten Fähigkeiten und Stärken, die es zu fördern gilt, so Schwarz: "Seit 40 Jahren finden sie in der Caritas-Werkstatt Zwettl sinnvolle Aufgaben und Beschäftigung. Das Haus trägt somit einen bedeutenden Teil auf dem Weg zur Inklusion bei."

Aktuell arbeiten 56 Menschen mit kognitiver Behinderung in verschiedensten Bereichen der Caritas-Werkstatt Zwettl. Sie werden von 16 Caritas-Mitarbeitern und einem Zivildiener betreut und begleitet.