Bischof Küng ruft für das neue Jahr zu Zuversicht auf

St. Pölten, 02.01.2017 (dsp) Zur Zuversicht für das Jahr 2017 hat Bischof Klaus Küng aufgerufen: "Die bewusste Erinnerung an alles, was gut war oder wurde, prägt den eigenen Blick auf die Zukunft", so Küng in seiner Neujahrsansprache auf Radio NÖ. Wer nur auf das Fehlende schaue, verliere hingegen schnell den Ausblick.

Zuversicht schenke vor allem der Glaube an Gott. Er sei der Grund, "wieso wir auch heute mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken". Im Vertrauen auf Gott "brauchen wir uns nicht von allem und jedem aufscheuchen lassen und können mutig in unseren Handlungen sein", so Küng. Gott sei es, der sein Volk durch die Geschichte führe. "Das war nicht nur vor mehr als 2.000 Jahren so, sondern das gilt auch heute, wenn wir uns von ihm führen lassen."

Grund zur Vorfreude auf 2017 gebe auch das 100-Jahr-Jubiläum der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima und eng damit verbunden die Feierlichkeiten zu 70 Jahre Rosenkranzsühnekreuzzug. Der Rosenkranzsühnekreuzzug sei gerade mit Niederösterreich eng verbunden, erinnerte der Bischof. Denn Bundeskanzler Leopold Figl und Bundeskanzler Julius Raab sowie viele Gläubige hätten sich der Mutter Jesu im Gebet für die Freiheit Österreichs anvertraut.

Die Ansprache im Wortlaut