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Pröll: Christlichen Glauben und Werte weitergeben

Abt Matthäus Nimmervoll (4.v.l.) und Architekt Wolfgang Pfoser zeigen LH Erwin Pröll die Renovierungsarbeiten

Lilienfeld, 26.11.2016 (dsp) „Wir müssen auch zu unserem christlichen Glauben stehen und nicht nur darüber reden.“ Das betonte Landeshauptmann Erwin Pröll bei einem Pressegespräch zu den aktuellen Renovierungsarbeiten im Stift Lilienfeld. Klöster seien auch Orte der Bildung – im Stift Lilienfeld ist ein Gymnasium mit 580 Schüler/innen untergebracht – deren Aufgabe auch die „Weitergabe der christlichen Grundwerte“ sei. „Es ist mir wichtig, dass christlicher Glaube und christliche Werte weitergegeben werden“, so Pröll, „damit unser Land ein christliches bleibt.“

Derzeit laufen umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Stift Lilienfeld. Landeshauptmann Pröll machte sich gemeinsam mit Abt Matthäus Nimmervoll und dem planenden Architekten Wolfgang Pfoser selbst ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. Anlass für die Arbeiten war der desolate Zustand vieler Fenster im Schultrakt, die dringend erneuert werden mussten. Bei einer Untersuchung des Dachbodens in diesem Westtrakt wurde zudem festgestellt, dass die Mauerbänke morsch waren und eine sichere Statik des Dachstuhls nicht mehr voll gewährleistet war, wie Pfoser berichtete.

Für 2017 geplant: Sanierung Nordfassade und Nordturm

Der Dachstuhl wurde daher wegen Gefahr in Verzug bereits 2016 aufwendig saniert: 1,3 Tonnen Stahlträger wurden während des weiter laufenden Schulbetriebs eingezogen. Im darunter liegenden Festsaal des Gymnasiums, dem „Kaisersaal“ wurde die barocke Stuckdecke von einem Restaurator gefestigt und vom Dachboden her statisch gesichert. Zudem wurden die Fassaden des Westtraktes und des Südturmes saniert. Diese Arbeiten wurden mit rund 1,7 Millionen Euro veranschlagt.

In der nächsten Renovierungsetappe im Jahr 2017 sollen der Nordtrakt, der der Bundesstraße zugewandt ist, und der Nordturm saniert werden. Insgesamt werden 3500m2 Fassade erneuert. Dafür sei ein Kostenvolumen von rund 1,7 Millionen Euro vorgesehen. Finanziert werden diese Kosten aus Eigenmitteln des Stiftes, der Unterstützung durch das Land Niederösterreich, der Bundes und einer groß angelegten Spendenaktion.

Pröll unterstrich die „hohe Verantwortung“ von Seiten des Landes bei der Renovierung mitzuhelfen. Es dürfe nicht vergessen werden, dass die 10 Stifte in Niederösterreich „geistige Zentren“ seien. Es gelte „ein klares Signal dafür zu setzen, wie wir mit unserem kulturellen Erbe umgehen“. Klöster seien „gebaute Geschichte“, in denen „unsere eigenen Wurzeln spürbar“ seien.

Spendenkonto:
Empfänger: Stift Lilienfeld
IBAN: AT42 2025 6000 0098 7792
BIC: SPSPAT21XXX