Pastoralrat: positiver Rückblick auf Sitzungsperiode

9. Sitzung des Pastoralrats

St. Pölten, 04.11.2016 (dsp) Eine durchwegs positive Bilanz der auslaufenden Sitzungsperiode zogen die Mitglieder des Pastoralrats der Diözese St. Pölten bei ihrem letzten Treffen im Bildungshaus St. Hippolyt. Die amtlichen, gewählten und ernannten Delegierten aus allen Regionen und Einrichtungen der Diözese bestätigten einen „positiven Schub“ in der Entwicklung der Seelsorge, der vor allem der „großen Wertschätzung untereinander“ und einer „durchlässigen Kommunikation“ zwischen allen Ebenen der Diözese zu verdanken sei. Nach den Pfarrgemeinderatswahlen im nächsten Jahr wird der Pastoralrat neu zusammengesetzt werden.

Der Pastoralrat hat sich in den vergangenen fünf Jahren insgesamt neun Mal zu Beratungen und Studienabenden zu konkreten Themen getroffen. Schwerpunkte waren u.a. Kommunikation und Vernetzung, Veränderungen in der Pastoral und ihre Auswirkungen auf haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, das Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“, Biblische Initiativen in der Diözese, das „Jahr der Orden“, die Flüchtlingshilfe in den Pfarren sowie die Vorbereitungen auf die Pfarrgemeinderatswahl 2017.

Gelungenes und Offenes

Nach einem Gedenken an den kürzlich verstorbenen Direktor der Pastoralen Dienste, Sepp Winklmayr, hielten die Mitglieder des Pastoralrats Rückblick um zu „sammeln, was gelungen und was weiterzugeben ist“. Vielfach positiv hervorgehoben wurde, dass die behandelten Themen „missionarischer geworden“ und „mehr nach außen gerichtet“ gewesen seien. Es sei auch eine deutliche Bewegung von einer „Komm-her-Kirche“ zu einer „Geh-hin-Kirche“ bemerkbar. Auch gaben die Delegierten an, mehr Klarheit im Prozess der Pfarrentwicklung und mehr Verständnis für notwendige Veränderungen gewonnen zu haben.

Als offene Fragen, die dem nächsten Pastoralrat weitergegeben werden sollen, wurden genannt: die Beschäftigung mit dem nachsynodalen Schreiben „Amoris laetitia“; mehr Mut bei „heißen Themen“; eine verbesserte Kommunikation der Ergebnisse in die Dekanate und Pfarren; eine stärkere Umsetzung der diskutierten Vorschläge und Ideen in die pastorale Praxis; der Blick über die Grenzen hinaus auf innovative Pastoralkonzepte; eine Neuauflage des erfolgreichen Pfarrgemeinderatskongresses in Mariazell.