Bischof beim Minitag 2019
Weihbischof Anton Leichtfried bei der Karfreitagsliturgie
Familien
Ferien-Kinderlager
Pilgern im Sommer
Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt
 
 

Ökofaire Klostergasse

Foto: Shutterstock

St. Pölten, 27.10.2016 (dsp) Die Zentralangestellten der Diözese St. Pölten geben ein kräftiges Zeichen für den Umweltschutz – und beginnen bei sich selbst. Der diözesane Umweltreferent Axel Isenbart von den Pastoralen Diensten erarbeitete innerhalb eines Jahres gemeinsam mit einem Team der Pastoralen Dienste umfangreiche Umweltleitlinien unter dem Motto „ökofaire Klostergasse“, dem Sitz der meisten diözesanen Zentralangestellten. Denn man wolle „vom Reden zum Handeln kommen“, so Isenbart.

In den Pastoralen Diensten werde viel zu „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ gearbeitet. Daraus würden sich zahlreiche Initiativen in der Entwicklungszusammenarbeit und Umweltprojekte ergeben. Er verweist in diesem Zusammenhang auf zahlreiche „grüne“ Projekte und Aktionen in den letzten Jahren und Monaten: Theologische Umweltgespräche, „Wir radeln in die Kirche“ oder die Vergabe des Umweltpreises an Pfarren. Immer klarer würde erkannt, dass „wir Schöpfung nicht trennen können von der Wirtschaft, von den Fragen der Armut und unserem Lebensstil“. Bei der Beschäftigung mit diesen Themen sei klar geworden, dass Reden und Tun zusammen gehören müssen. Deshalb wurde beschlossen das eigene Wirtschaften nach ökologischen und fairen Kriterien auszurichten.

Was gekauft wird, womit geheizt wird und welche Verkehrsmittel gewählt werden: Das seien die Fragen, die die Pastoralen Dienste versuchen in den kirchlichen Alltag zu integrieren und zukunftsfähige Lösungen zu finden.

Die Arbeitsgruppe „Ökofaire Klostergasse“ überlegte sich im Rahmen des Energiemanagement-Systems EMAS (Eco-Management & Audit-System) konkrete Maßnahmen und Schritte:

1. Umstellung auf Recyclingpapier in der Hausdruckerei und in den Büros
2. Installation einer Photovoltaik (PV)-Anlage auf dem Dach der Hausdruckerei.
3. Erstellung einer verbindlichen Leitlinie zur Beschaffung von Büromaterial, give aways und Geschenken
4. Ökofaire Verpflegung bei Sitzungen und Veranstaltungen: saisonal - regional - fair - bio
Zwei Punkte sind dabei besonders wichtig: Kaffee zu Hundert Prozent aus fairem Handel und die Reduktion im Fleisch- und Wurstverbrauch.
5. Tipps und Tricks für's Energie sparen
6. Energie einsparen
7. Erstellung eines Abfallwirtschaftskonzeptes um die Abfallmenge zu reduzieren
8. Anschaffung eines Dienstfahrrades

Umweltreferent Isenbart dankte der Arbeitsgruppe für die öko-fairen Vorschläge und bat „alle MitarbeiterInnen um ihr Mitgehen und die Unterstützung auf diesem Weg zu schöpfungsfreundlicheren Pastoralen Diensten“.