Kirchliche Flüchtlingskonferenz in Heiligenkreuz eröffnet

Bischöfe und kirchliche Verantwortungsträger aus rund 20 Ländern Europas und des Nahen Ostens beraten in Stift Heiligenkreuz über Lösungsansätze in der derzeitigen Flüchtlingskrise.

Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics eröffnete am Montagnachmittag in seiner Funktion als Flüchtlings- und Integrationsbeauftragter der "Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft" (COMECE) die Konferenz. Sie findet unter dem Motto "Facing a Crisis with many faces" statt und dauert bis Dienstag.

"Nur in einem vom respektvollen Zuhören und offenem Austausch geprägten Dialog miteinander, der Herkunfts-, der Transit- und der Aufnahmeländer wird es uns gelingen, die dramatische Entwicklung der Flüchtlingskrise auf einen christlichen Weg der Humanität zu bringen", zeigte sich Gastgeber Bischof Zsifkovics im Vorfeld der Konferenz überzeugt.

Unter den Tagungsteilnehmern aus dem Nahen Osten sind der chaldäische Patriarch Louis Sako aus Bagdad sowie der chaldäische Bischof von Aleppo, Antoine Audo. Weitere Tagungsteilnehmer sind u.a. der Präsident des Rats der Bischofskonferenzen Europas (CCEE), Kardinal Peter Erdö (Budapest), sowie Kardinal Josip Bozanic (Zagreb). Die COMECE ist als Veranstalterin durch ihren Vizepräsidenten, Bischof Gianni Ambrosio (Piacenza-Bobbion), ihren Generalsekretär, Patrick Daly, und dessen Stellvertreter, den Österreicher Michael Kuhn, repräsentiert.

(15.02.2016, KAP)