Katholische Aktion ruft zum Autofasten auf

Bild: Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten lädt zum „Autofasten“. Um es den Menschen schmackhaft zu machen, verteilt das Team rund um Präsidenten Armin Haiderer Äpfel an die Autofahrer – als schmackhafte Erinnerung. Natürlich sind das fair gehandelte Bio-Äpfel, so Haiderer.

St. Pölten, 07.02.2016 (dsp) In der Fastenzeit wird ab Aschermittwoch in Niederösterreich wieder "autogefastet": Die von der katholischen und evangelischen Kirche gemeinsam getragene Initiative "Autofasten - heilsam in Bewegung kommen" soll anregen, Alternativen zum Auto - in Form von "Öffis", Fahrrad, Zufußgehen oder Fahrgemeinschaften - "neu zu entdecken und auszuprobieren", betonen Katholische Aktion-Präsident Armin Haiderer und sein Generalsekretär Axel Isenbart.

Die seit einem Jahrzehnt durchgeführte Aktion Autofasten verzeichnet eine stetig steigende Teilnehmerzahl - auf der eigens eingerichteten Website www.autofasten.at ist die Rede von Tausenden Personen, die dabei mitmachen. Unter allen Autofastern werden am Ende der Aktion auch Preise verlost, etwa ein Wochenende für 2 Personen am "Gralhof - Das Biohotel am Weissensee" oder 3 Netzkarten des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) für einen Monat ihrer Wahl!

Die konkreten Zahlen beeindrucken: 9,6 Millionen Autokilometer und somit 1900 Tonnen Kohlendioxid wurden im Vorjahr von den österreichweit 16.000 Autofastenden eingespart. Zwei Drittel gaben an, regelmäßige Autofaster zu sein.

Die katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten rufen jedes Jahr in der Fastenzeit dazu auf, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken (weg vom Autoreflex) und nachhaltige Fortbewegungsmittel zu nutzen. Weniger Lärm, Reduzierung von weiteren Schadstoffen, weniger Stau, weniger Platzverbrauch, Förderung der Gesundheit durch mehr Bewegung, Stärkung von sozialen Kontakten beim Miteinander-Fasten und somit ein Zugewinn an Lebensqualität sind weitere positive Nebenwirkungen für die Gesellschaft und für die Autofaster. Auswertungen der Befragung über die genutzten Alternativen zum Auto während der Fastenzeit ergaben, dass 2015 das Zufußgehen und die Öffis als Fortbewegungsmittel Nummer eins gewählt wurden, dicht gefolgt von dem Fahrrad.

Als fast durchgehendes Anliegen forderten die Autofasten-Teilnehmer in Richtung Verkehrspolitik eine zwingend nötige Verbesserung des Öffi-Angebotes sowie Mut zu mehr Nachhaltigkeit.

Unterstützt wurde die Aktion von den jeweiligen Verkehrsverbänden und vielen Gruppierungen rund um das Thema sanfte Mobilität, die Preise für die Beteiligten zur Verfügung stellten. Hauptpreise waren u.a. Venedig-Bahnreisen sowie ÖBB-Vorteilscards sowie Fahrkarten der Verkehrsverbände.

Bild: Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten lädt zum „Autofasten“. Um es den Menschen schmackhaft zu machen, verteilt das Team rund um Präsidenten Armin Haiderer an verschiedenen Straßenecken Äpfel an die Autofahrer – als süße und gesunde Erinnerung. "Natürlich sind das fair gehandelte Bio-Äpfel", so Haiderer.