Historische liturgische Textilien: die Anmut des Schönen

Mag. Eva Voglhuber führt Bischof Klaus Küng durch die Paramentenkammer des Diözesanmuseums

St. Pölten, 19.08.2016 (dsp) Eine Spezialführung zum Thema „Textile Schätze und ihr Depot“ bietet das Diözesanmuseum am Freitag, den 26. August, in der Reihe „Museumsblickpunkt“ an. Vortragende ist die Referentin für Inventarisierung des Museums, Eva Voglhuber.

Die Kernfrage der Führung: Wie lagert man man liturgische Textilien richtig, sodass keine Schäden dabei entstehen? „Viele der Ausstellungsstücke wurden von dem Orden der Englischen Fräulein übernommen und stammen bereits aus dem 18. Jahrhundert, dabei handelt es sich um sehr wertvolle Gewänder und Stoffe“, erklärt Frau Voglhuber, „Wir beschäftigen uns bei dieser Führung damit, wie man liturgische Textilien praktisch, einfach und günstig lagern kann ohne dass diese Schäden davontragen.“

Schon vorab wurden drei Besucherinnen durch das Thema „Textile Schätze und ihr Depot“ geführt. Eine davon, Sr. Mechtild Meckl aus Ausburg, sagt dazu: „Religion ist Kultur und die Welt von heute braucht beides: Einfachheit und Prunk. Ich persönlich fand die Ausstellung hochinteressant.“ Damit bezieht sie sich auch auf das vielfältige und wertvolle Repertoire, welches das Diözesanmuseum zu dem Thema zu bieten hat, angefangen bei Goldhauben über Fahnen bis zu Messgewändern.

Zwei weitere Führungen sind noch für den Herbst geplant. Die erste findet am 23. September unter dem Motto „Johannes Fahrngruber – Gründer und Sammler“ mit Barbara Taubinger als Vortragende statt. Darauf hin folgt als Abschluss am 14. Oktober noch ein „Museumsblickpunkt“, mit Museumsdirektor Wolfgang Huber.

Die „Museumsblickpunkte“ finden jeweils freitags um 15.00 mit Treffpunkt beim Museumseingang statt. Der Eintritt ist frei.