Flüchtlingshilfe: Bischof dankt Pfarren und Caritas

Bischof Klaus Küng im Gespräch mit Flüchtlingen

St. Pölten, 30.01.2016 (dsp) Für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe dankt Bischof Klaus Küng den Pfarren und der Caritas der Diözese St. Pölten in einem Brief. Der Bischof dankt „von ganzem Herzen“ den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die „real und wirksam Zeichen gesetzt“ haben. Hier gelte das Wort Jesu: „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Küng würdigt die Bereitschaft so vieler Pfarrgemeinden, Flüchtlinge aufzunehmen und durch vielfältige Initiativen wie z. B. Begleitung bei Behördengängen, materielle Hilfe oder Sprachkurse beizutragen, dass sich die Flüchtlinge in unserem Land und in unserer Kultur zurechtfinden. „Ohne Euch, ohne die tausenden Menschen in unseren Gemeinden, die hier in gelebter Nächstenliebe konkret und engagiert helfen, wäre dies so nicht möglich gewesen.“

Die Situation der Flüchtlinge führe uns auch vor Augen, „dass wir selbst unendlich dankbar sein können für die Situation, in der wir leben“, wie Küng in seinem Dankbrief schreibt. Zukünftigen Entwicklungen seien mit „Realismus für das Machbare“, aber vor allem in einem „Klima der Mitmenschlichkeit“ zu begegnen. „Hier ist ein solidarisches Europa von besonderer Bedeutung.“

Schließlich drückt Bischof Küng seine Hoffnung aus, dass dem Beispiel der Pfarren, die sich bisher in der Flüchtlingshilfe engagiert haben, noch zahlreiche andere folgen mögen. Aktuell werden 1.567 Flüchtlinge von 104 Pfarren untergebracht bzw. betreut, in 32 weiteren Pfarren sind Flüchtlingsunterkünfte in Vorbereitung.