Diözesane "Kirchensportler": Olympia war Ausdruck der Lebensfreude

Foto: der Steinakirchner DSG-Vorsitzende Josef Eppensteiner, Olympia-Kaplan Johannes Paul Chavanne, DSG-Vorstand Markus Auer

St. Pölten, 22.08.2016 (dsp) Josef Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft St. Pölten (DSG), zeigt sich erfreut über die „bunten und fröhlichen Olympischen Spiele in Rio de Janeiro“. Sie seien Ausdruck von Lebensfreude und hätten die Menschheitsfamilie zusammengebracht. Er ist erleichtert, dass die Spiele trotz der Sicherheitsbedenken im Vorfeld ruhig und ohne Anschläge abliefen. Die zweiwöchige Veranstaltung habe wohl viele Menschen zumindest kurzfristig von ihren Alltagssorgen abgelenkt.

Die Olympischen Spiele seien wichtig für die Völkerverständigung und Grundwerte wie Gerechtigkeit, Fairness und Respekt vor den Leistungen des anderen. Man begrüße weiters den „fröhlichen und freundlichen Patriotismus“, der sich nicht gegen andere richtet, sondern die Buntheit der Nationen widerspiegle. In diesem Sinne seien die Olympischen Spiele ein Signal für eine vereinte Vielheit. Die diözesanen Kirchensportler freue besonders, dass das internationale „Flüchtlings-Team“ so begeistert von den Zuschauern empfangen worden seien.

„In den Fokus sollten jetzt verstärkt auch die großartigen Leistungen der Athletinnen und Athleten der Paralympischen Spiele gerückt werden“, so der DSG-Vorsitzende. Er zitiert aus dem DSG-Leitbild: „Die Diözesansportgemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die offen ist für alle. Wir schätzen gemeinsame sportliche Erlebnisse mit Menschen mit Behinderung und Ausgegrenzten. Der Einklang von Körper und Seele steht dabei im Vordergrund.“

Ein Ziel des Behindertensports sei die Erhöhung der Akzeptanz und des Glaubens an die Vielfalt des Lebens. Die DSG hoffe, dass sich mit den Paralympics „die Ethik der Antidiskriminierung von Menschen mit Behinderung endlich überall durchsetzt“. Olympia sei auch vielfach ein schönes Zeichen des Glaubens gewesen. Die offen gelebte Gottes-Ehrfurcht in Form von Bekreuzigungen, Gebeten oder religiösen Symbolen wie Kreuz-Anhängern hätten wohl Millionen von Menschen weltweit erreicht.

Die DSGÖ hofft auch auf eine Signalwirkung seitens der Olympischen Spiele: Statt stundenlang auf dem Smartphone oder auf der Playstation zu spielen, sollte es für Kinder und Jugendliche ruhig öfters heißen: "Unser soziales Netzwerk heißt DRAUSSEN." In diesem Sinne würdigen die Kirchensportler die ehrenamtlichen Tätigkeiten in den vielen Sportvereinen.

Die Diözesansportgemeinschaft Österreichs gratuliert zu den Leistungen der österreichischen Olympia-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer.

Foto: der Steinakirchner DSG-Vorsitzende Josef Eppensteiner, Olympia-Kaplan Johannes Paul Chavanne, DSG-Vorstand Markus Auer