Caritas half im Vorjahr fast 9.000 Menschen in Notlagen

Caritas & Du

St. Pölten, 03.08.2016 (dsp) „Helfen ist unser Auftrag“ - „Barmherzigkeit leben“ - „Gutes Zusammenspiel“. Das sind einige der Grundaussagen, denen die Caritas auch 2015 gefolgt ist. Egal ob es um Kundinnen und Kunden, die zuhause betreut und gepflegt wurden, Menschen mit Behinderung, die einen neuen Arbeitsplatz erhielten oder Katastrophen im Ausland, wo dringend Hilfe benötigt wurde, ging: die Caritas der Diözese St. Pölten war da, um zu helfen.

Die Zahlen und Fakten im Jahresbericht für 2015 zeigen, wie viele Menschen in der Caritas Gutes bewirken und wie vielen selbst auch geholfen wird. 7.360 Menschen sind freiwillig für die Caritas im Einsatz, 8.772 wurde in sozialen und finanziellen Notlagen geholfen. Stolze 4.806.088 Euro an Geld- und Sachspenden wurden im Jahr 2015 von der Caritas der Diözese St. Pölten eingesetzt. Die meisten dieser Spenden fließen dabei in Projekte für Menschen in Not im Inland, die Auslandshilfe und in Projekte zum Thema Asyl, Migration und Integration.

Schwerpunkt im Jahr 2015: Hilfe für Flüchtlinge

Eine der „größten Herausforderungen“ im Jahr 2015 war die Hilfe für Flüchtlinge, wie Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck im Jahresbericht betont. Fast 60 Millionen Menschen waren in diesem Jahr weltweit auf der Flucht; 1 Prozent, also 600.000 auf der Durchreise durch Österreich, 28.000 wurden dabei von der diözesanen Caritas in und dem Roten Kreuz in den drei Transitlagern betreut.

Das Wachstum der Caritas sowie die Bereitschaft zu helfen erkennt man sowohl an den steigenden Zahlen der Mitarbeitenden und freiwilligen Helferinnen und Helfe,r als auch an den verschiedensten Sozialstationen im ganzen Diözesangebiet, die im Jahr 2015 ihr langjähriges Bestehen feiern konnten. Wie Bischofsvikar Prälat Franz Schrittwieser, der geistliche Assistent der Caritas im Jahresbericht schreibt: „Caritas ist praktizierte Nächstenliebe. Caritas ist ein Sprachrohr für Menschen in Not. Caritas kennt keine Unterschiede. Caritas ist eine Botschaft!“

Caritas Jahresbericht 2015