Bewältigung von Trennung und Scheidung: von der Trauer zur Freude

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St. Pölten, 13.01.2016 (dsp) Die „Familie Solitude Myriam“, eine Gemeinschaft „von Betroffenen für Betroffene in Trennung, Scheidung, Wiederverheiratung und Witwenschaft“, beginnt im Februar mit regelmäßigen Treffen in der Diözese St. Pölten. Interessierte sind eingeladen, sich mit Mitgliedern der Gemeinschaft zu treffen, die das Leid und die Not mit all den Schwierigkeiten aus eigener Erfahrung kennen, um in der Gruppe Hilfe und Verständnis zu erfahren – durch Austausch, Gebet und das Wort Gottes.

Bischof Klaus Küng bezeichnet die „Familie Solitude Myriam“ als „großen Segen für unsere Zeit, da viele Menschen unter dem Zerbrechen ihrer Familien leiden“. Mit Hilfe dieser – relativ jungen – religiösen Gemeinschaft könne auch in schmwerzhaften Situationen von Trennung und Scheidung oder anderen familiären Krisen „Gottes Barmherzigkeit entdeckt und die Erfahrung gemacht werden, dass sie zu Freude und Heilung führt“.

„Schwierigkeiten und Scheitern sind Realitäten“, sagt Markus Mucha, Leiter des Bereichs Familie in den Pastoralen Diensten der Diözese St. Pölten. Die Treffen der „Familie Solitude Myriam“ seien eine Möglichkeit der Unterstützung im Umgang mit diesen Herausforderungen. „Papst Franziskus und die Familiensynode empfehlen die Unterstützung von Initiativen für Menschen in Scheidung."

Der Weg „von der Trauer zur Freude“ geschieht methodisch in drei Schritten. Annahme: Man stellt sich der gegenwärtigen Situation, klärt sie, und nimmt sie in Hingabe an. Vergebung: Man vergibt sich selber und den anderen. Versöhnung: Man will die Person, die einen verletzt hat, wieder ins Herz aufnehmen.
Die Gruppe trifft sich ab 6. Februar 2016 an jedem ersten Samstag im Monat von 14.00 bis 16.30 Uhr im Prandtauerraum in den Pastoralen Diensten (St. Pölten, Klostergasse 15).

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen: Mag. Markus Mucha, 02742/324-3344

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