6 „Missionare der Barmherzigkeit“ in der Diözese St. Pölten

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St. Pölten, 04.02.2016 (dsp) Besondere „Missionare der Barmherzigkeit“ werden am Aschermittwoch von Papst Franziskus in Rom ausgesendet. Im „Jahr der Barmherzigkeit“ sollen diese Missionare in allen Diözesen „ein Zeichen der mütterlichen Sorge der Kirche für das Volk Gottes sein, damit es tiefer eindringen kann in den Reichtum dieses für unseren Glauben so grundlegenden Geheimnisses“, wie der Papst in der Verkündigungsbulle zum Heiligen Jahr schreibt.

Für die Diözese St. Pölten hat Bischof Klaus Küng sechs Priester zu solchen „Missionaren der Barmherzigkeit“ ernannt: Dompfarrer Norbert Burmettler, Pfarrer P. Franz Hörmann (Sonntagberg), Pfarrer P. Michael Hüttl (Maria Dreieichen), Pfarrer P. Leonhard Obex (Rabenstein), Pfarrer P. Andreas Petith (Maria Taferl) und Kaplan Andrzej Skoblicki (Gaming). Vier von ihnen – Burmettler, Hüttl, Obex und Skoblicki – werden auch an der Sendungsfeier mit Papst Franziksus teilnehmen. Weltweit gibt es über 1.000 für diese Sonderaufgabe ausgewählte Priester, rund 700 davon werden in Rom dabei sein.

Papst Franziskus verleiht diesen „Missionaren der Barmherzigkeit“ besondere Vollmachten. Darunter fällt die Erlaubnis, auch von den Sünden loszusprechen, die normalerweise dem Apostolischen Stuhl vorbehalten sind. Sie sollen in ihren Diözesen die Gläubigen besonders zum Sakrament der Versöhnung (Beichte) hinführen. Dazu der Papst: „Sie sollen vor allem ein lebendiges Zeichen dafür sein, dass der Vater jeden aufnimmt, der seine Vergebung sucht. Sie werden Missionare der Barmherzigkeit sein, denn sie sollen allen eine Begegnung voller Menschlichkeit anbieten, eine Quelle der Befreiung, einen Ort der Verantwortung, der es ermöglicht alle Hindernisse zu überwinden und das einst in der Taufe neu geschenkte Leben wieder aufzugreifen.“