500 Gläubige bei letzter großer Fatima-Prozession 2016 in Vestenthal

Vestenthal, 14.10.2016 (dsp) Von Mai bis Oktober nehmen an jedem 13. im Monat viele Gläubige an den großen Fatima-Feiern zu Ehren der Gottesmutter Maria in Vestenthal – aber auch in anderen Regionen der Diözese - teil. Bei der letzten Feier mit Lichterprozession im heurigen Jahr waren 500 Gläubige dabei. Wenn ab Mai 2017 wieder die großen Fatima-Gottesdienste stattfinden, dann sind diese bereits im großen Jubiläumsjahr. Denn dann feiert die Kirche den 100. Jahrestag der Erscheinungen Mariens in Fatima/Portugal.

Die Fatima-Feier am 13. Oktober in Vestenthal stand ganz im Zeichen des „Jahrs der Barmherzigkeit“. Pfarrer Norbert Kokott lud dazu den St. Valentiner Pfarrer Johann Zarl zur Predigt ein. Zarl fragte, wie es uns selber gehe, wenn wir uns mit den großen Werken der Barmherzigkeit beschäftigen: Kranke und Gefangene besuchen, Fremde aufnehmen oder Hungrige speisen. Wir bräuchten angesichts der vielen Katastrophen in der Welt einen neuen Geist der Barmherzigkeit. Dies müsse aber bei jedem Einzelnen schon im Alltag beginnen.

Der Pfarrer weiter, „wir alle sind Kinder Gottes. Und Gott sagt, 'Wir gehören dazu'. Diese Einladung müssen wir aber auch annehmen.“ Smartphones oder aggressive Werbung von Unternehmen wären freilich heute vielfach lauter als Gottes Ruf des „Du gehörst dazu“. Die Fatima-Tage würden daran erinnern, dass wir als Christen erlöst seien, aber dieses Glaubenszeugnis gelte es auch an andere weiterzutragen. Von Bedeutung dafür sei die Mutter Gottes, sie sei prägend für den Glauben, so wie dies auch Mütter generell seien.