Weihbischof Leichtfried: Kirchlich-Pädagogische Hochschule Krems streut gute Samenkörner

Festakt an der KPH Krems

Krems, 24.06.2015 (dsp) An der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule (KPH) Krems wurde das Studienjahr mit einem Festgottesdienst beendet und rund 95 Absolventinnen und Absolventen erhielten bei der Graduierungsfeier ihre Abschlussurkunden.

Weihbischof Anton Leichtfried sagte zu den künftigen Pädagoginnen und Pädagogen, dass die Unterricht keine Fließbandarbeit sei und „Erfolge daher auch schwer oder erst später messbar sind“. An Kindergärten, Schule, Hochschule und Universität würden nicht Automaten, sondern Menschen lehren, die wie im biblischen Gleichnis Samenkörner streuen. Die Ausbildung an der KPH Krems sei jedenfalls ein guter Boden für Lehrer/innen, der später viele Früchte tragen könne. Auch Gott würde „in seiner guten Art trotz vieler Misserfolge ständig seine guten Samenkörner in das Leben der Menschen hineinwerfen“. Gott sei angewiesen auf Menschen, die ihm zuhören und nach seinen Regeln leben. Ob sie das täten, würde Gott den Menschen in Freiheit überlassen.

Der Rektor der KPH, Christoph Berger, betonte in seiner Festrede die Bedeutung von Wertevermittlung an der Hochschule. Aus seiner Sicht seien eine Kultur der Anerkennung, des Respekts und der christlichen Nächstenliebe Garanten für eine solidarische Gesellschaft. Das wolle die KPH den angehendenden Pädagoginnen und Pädagogen vermitteln, „denn wo sonst, wenn nicht in der Schule würde man das Zusammenleben in Verschiedenheit erfahren, das auf Werte wie Toleranz und Respekt aufbaut“. Das sei eine wesentliche Qualität eines guten Lebens. Er wolle die Absolventinnen und Absolventen weiters dazu ermutigen, eine Stimme der Menschlichkeit zu sein.

An der KPH Krems studieren derzeit 600 Personen.