Unsere Pfarrhaushälterinnen sind wichtige Mitarbeiterinnen am Reich Gottes

Treffen der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen

St. Pölten, 18.11.2015 (dsp) Die Pfarrhaushälterinnen der Diözese St. Pölten ermöglichen ein offenes Pfarrhaus, sie seien Türöffnerinnen – dafür dankte Generalvikar Eduard Gruber der Berufsgemeinschaft, die seit 45 Jahren besteht. Sie seien lebendige Bausteine, die am Reich Gottes mitarbeiten, so der Generalvikar beim dreitägigen Seminar in St. Pölten.

Die Aufgaben der Pfarrhaushälterinnen würden wachsen, eben oft als erste Ansprechpartnerinnen. Grund wären ua. die Pfarrverbände und weil die Pfarrer viel unterwegs seien. Daher besprach die Berufsgemeinschaft mit Generalvikar Gruber die Umstrukturierungen in den Pfarren und die Folgen

Das Treffen stand unter dem Motto „Wer dankt, vergisst zu klagen“ und beinhaltete Vorträge, das Totengedenken der verstorbenen Kolleginnen und die Kirchenbesichtigung von Heiligenkreuz-Gutenbrunn. Anlässlich des 500. Geburtstages von Theresia von Avila war die Spiritualtät der Kirchenlehrerin und Heiligen ein Schwerpunkt. Ein weiteres Thema war die Frage nach der Lebensqualität im Alter. Die Pfarrhaushälterinnen gingen mit Beatrix Dangl-Watko vom Katholischen Bildungswerk der Frage nach, wie man sich darauf vorbereiten kann.

Ingesamt zählt die Berufsgemeinschaft rund 200 Pfarrhaushälterinnen, von denen 80 im berufstätigen Alter sind. Die Diözese ehrte Maria Pressl (gebürtige Kollmitzbergerin) und Theresia Moser (Pfarre Sieghartskirchen), die seit 50 Jahren ihren Dienst in der Diözese tun. Außerdem feiert die Seitenstettnerin Maria Radlspäck ihr 60-jähriges Dienstjubiläum.