Pastoralassistenten der Diözese Pölten sind starke Gemeinschaft mit Freude am Beruf

Treffen der Pastoralassistent/innen in Seitenstetten

Seitenstetten, 19.11.2015 (dsp) In der Diözese St. Pölten wirken exakt 101 Pastoralassistentinnen und Pastoralassisten. Bei der Herbsttagung im Bildungshaus St. Benedikt in Seitenstetten wählten sie mit Hannes Leitner – der in Langenlois, Zöbern und Mittelberg arbeitet – einen neuen Vorsitzenden ihrer Berufsgemeinschaft.

Maria Zehetgruber, die bislang der Berufsgemeinschaft vorstand, und der diözesane Referent der Pastoralassistent/innen, Alois Stelzer, betonen deren gute Gemeinschaft, die auch im Alltag Kraft gebe und stärke. „Bei uns war bei dem dreitägigen Treffen viel an gegenseitiger Wertschätzung zu spüren. Auch nahmen wir viel Freude am Beruf wahr“, so Zehetgruber und Stelzer. Zum guten Klima zähle, dass Neue immer herzlich willkommen werden.

Trotz der fröhlichen Atmosphäre gab es mit Trauerarbeit ein heikles Thema. Die renommierte Sozialpädagogin und Pastoraltheologin Sabine Holzschuh besprach mit der Berufsgemeinschaft, wie „Menschen in Trauer ein Raum eröffnet werden kann“. Konkret wurden der Abschied am Totenbett, Rituale als Hilfe in der Trauer, Trauergruppen leiten, Trauer bei Suizid und die Möglichkeit der Vernetzung Trauernder und mit anderen Berufsgruppen erörtert. Und man stellte sich auch ganz schwierigen Fragen wie: „Muss ich denn auch sterben, dass ihr mich so lieb habt wie meine verstorbene Schwester?“

Im Rahmen der Herbsttagung ehrte Bischofsvikar Gerhard Reitzinger als Vertreter der Diözese die Dienstjubilare. Helga Bauer (ULK Krems), Andreas Geiger (Pfarre Kematen) und Regina Klinger (Pfarre Schrems) sind seit 20 Jahren im Dienst. Friederike Kaltenbrunner (Pfarre Krems-St. Veit), Bernhard Neumeier (Pfarre Wieselburg) und Alois Stelzer (Pfarre Gerolding) wirken seit 25 Jahren in den Pfarren. Und Monika Riedel (St. Pöltner Pflegeheim o.d. Traisen) und Hermann Schnabel (Pfarre Lunz) arbeiten seit 30 Jahren für die Diözese und Maria Zwölfer (Pfarre Horn) seit 35 Jahren.

Reitzinger sagte, „die Vielfalt und Buntheit wie Pastoralassistenten in Pfarr-, Jugend-, Berufungs- und Krankenpastoral Menschen spirituell, theologisch und menschlich begleiten, ist etwas Besonderes“. Er bat sie weiters, junge Menschen auf ihre Berufung anszusprechen und konkret für kirchliche Berufe wie Religionslehrer/innen, Priester, - oder eben - Pastoralassistent/innen anzusprechen. Auch Stelzer und Zehetgruber sagen: Der Beruf der Pastoralassistent/innen ist bunt und vielfältig. Insgesamt gibt es in der Diözese St. Pölten 101 Pastoralassistent/innen, über 80 kamen zum Treffen nach Seitenstetten.

Wer sich über diesen Beruf informieren möchte bzw. mehr über die Ausbildung erfahren will:
www.aufhorchen.cc
Alois Stelzer: Tel.: 02742 324 305 oder ref.pass@kirche.at