Konsistorium endet mit drei Heiligsprechungen

Papst Franziskus wird beim Konsistorium am 14. Februar nach der Ernennung neuer Kardinäle auch drei Heiligsprechungsverfahren zum Abschluss bringen. Das teilte der Vatikan am Freitag mit. Es handelt sich um die Verfahren der beiden palästinensischen Ordensfrauen Mariam Baouardy (1846-78) und Maria Alfonsina Danil Ghattas (1843-1927), die beide in Bethlehem gelebt hatten, sowie um die französische Ordensfrau Jeanne Emilie de Villeneuve (1811-54).

Alle drei waren von der Kirche bereits offiziell zu Seligen erklärt worden. 
Nach den geltenden Normen beruft der Papst als letzte Instanz vor einer Heiligsprechung noch ein Konsistorium ein, um den breiten Konsens der Kirche für diese Ehrung deutlich zu machen.

 Im Anschluss an die Versammlung im Petersdom empfangen die neuen Kardinäle ihre Gäste zu den traditionellen Höflichkeitsbesuchen in vatikanischen Räumlichkeiten. Der Vatikan gab dazu am Freitag die Raumaufteilung bekannt. Die 14 neuen Purpurträger, die Diözesen der Weltkirche leiten, finden sich dazu in der modernen vatikanischen Audienzhalle oder deren Atrium ein.