Hochschule der Diözese St. Pölten: Kooperation bei Lehrerfortbildung

Wappen der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten

St. Pölten – Krems, 30.10.2015 (dsp) Bei der Lehrerfortbildung arbeiten die Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten (PTH) und die Kirchlich-Pädagogische Hochschule Wien-Krems (KPH) seit Beginn des Studienjahres zusammen.

Seit etwa einem Jahr entwickeln die PTH und die KPH Perspektiven für eine Kooperation in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften für den Pflichtschulbereich wie auch für die gesamte Oberstufe. Die PTH bietet seit vielen Jahren neben dem Studium der Fachtheologie auch das Studium der Selbständigen Religionspädagogik an und möchte diesen Zweig im Rahmen der Neuorientierung der Hochschule im Vorlauf zum 225-jährigen Bestandsjubiläum verstärken, wobei die Kooperation zwischen PTH und KPH dabei eine strategisch wichtige Rolle spielt. Die Fortbildung von literarischen wie auch Religionslehrern ist nun der erste Bereich, in dem die Umsetzung dieser angestrebten Kooperation vereinbart wurde und nun in eine Testphase getreten ist.

Mit Beginn des angelaufenen Semesters wird in St. Pölten nun erstmals ein Lehrerfortbildungskurs zum Thema „Konfliktmanagement“ angeboten, der gleichzeitig auch als Lehrveranstaltung im Studium der Religionspädagogik für Studierende der PTH sowie auch der Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz zu besuchen ist. „Das Ziel der Lehrveranstaltung im schulischen Konfliktmanagement ist, neben der Vermittlung von Grundlagen der Kommunikationstheorien, auch Methoden, Stile und die praktische Anwendung zu üben und zu festigen“, so Michaela Schauer, die Kursleiterin, die hauptberuflich als Koordinatorin der VHS-Lernhilfe an Wiener Schulen sowie freiberuflich als Mediatorin tätig ist und sich über diese Möglichkeit, an der Hochschule in St. Pölten zu lehren, besonders freut.

Über den ersten Blocktermin, der mit über 20 Teilnehmern klar über den Erwartungen der Organisatoren lag, kann Schauer ein sehr positives Resümee ziehen. „Die Teilnehmer begingen den Seminartag mit großem Interesse und Engagement und man darf sich auf einen zweiten Teil im November freuen, wo es weitere Vertiefungen der Kommunikationsmodelle und Erstellung eigener Kommunikationsprofile in schulischen Konfliktsituationen im Mittelpunkt stehen.“ Auch Rektor Reinhard Knittel resümiert zufrieden: „Der Erfolg der Pilotveranstaltung zeigt, dass unsere Hochschule auf dem richtigen Weg ist. Wir sind in Aufbruchsstimmung. Wir freuen uns auf unser Jubiläumsjahr 2016 und auf die schrittweise Realisierung weiterer Kooperationsabkommen mit der KPH und unseren anderen Partnern.“