Dom bekommt Österreichs erste Projektions-Beleuchtungsanlage

Foto: www.opticalight.ch

St. Pölten, 13.10.2015 (st. pölten konkret/dsp) Der Dom von St. Pölten bekommt innerhalb des nächsten halben Jahres eine neue Beleuchtung. Die bestehende Beleuchtung des Domturmes ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Für eine optimale Beleuchtung soll am Dach des Palais Wellenstein die erste Projektions- Beleuchtungsanlage Österreichs installiert werden.

Die Straßenbeleuchtung der Stadt St. Pölten ist auch für die Beleuchtung des Domturmes zuständig und hat sich in den letzten Monaten nach einer neuen Anstrahlungsmöglichkeit umgesehen. Die neue Anlage soll zu keinen unnötigen Lichtemissionen führen, energiesparend sein und einen geringen Betriebs- bzw. Wartungsaufwand haben. „Die Anstrahlung des höchsten Gebäudes der Stadt ist ein wichtiger Mosaikstein bei der Neugestaltung des Domplatzes“, erklärt dazu Bürgermeister Matthias Stadler. „Das innovative System des Zürcher Technologieanbieters opticalight hat uns überzeugt und deshalb werden wir als erste Stadt in Österreich diese Projektions-Beleuchtungsanlage für den Domturm installieren.“

Im Zuge der Sanierung des Palais Wellenstein, sollen die großen Scheinwerfer am Dach des Gebäudes entfernt werden und durch die neue, sparsame und innovative Beleuchtungsanlage ersetzt werden. „Die neuen Projektionsleuchten sind wesentlich kleiner und daher nicht mehr so auffällig. Zudem benötigen sie nur 30% des Energieverbrauches der bisherigen Anlage“, berichtet der Leiter der städtischen Straßenbeleuchtung Jörg Günthör.

Die Projektionsbeleuchtung ermöglicht die erwünschte Wirkung ohne die beleuchtungstechnischen Nachteile konventioneller Scheinwerfer. Aus großer Entfernung wird mit einem leistungsstarken Scheinwerfer das Objekt ausgeleuchtet. Ein abbildendes, optisches System ermöglicht die Projektion eines Bildes, das als Lichtmaske dient. Das berechnete Bild ist in Bereichen „weiß“ wo Flächen zu beleuchten sind und „schwarz“ wo kein Licht erwünscht ist. Das können Fenster sein, aber auch das Nachbargebäude soll zur Kontrastbildung möglichst kein Licht erreichen. Mit Graustufen kann die Helligkeit kontrolliert und wo gefordert angepasst werden. Auf diese Weise kann innerhalb von 10cm das Licht am beleuchteten Objekt an und aus gemacht werden.

Bild: aktuelle Dombeleuchtung und nach der Installation des neuen Systems (Foto: www.opticalight.ch)