Wir lernen, wenn wir einen Nutzen sehen - Jahrestreffen der Katholischen Bildungswerke Österreichs

Wir lernen, wenn wir einen Nutzen sehen - Jahrestreffen der Katholischen Bildungswerke Österreichs

Seitenstetten, 19.06.2014 (dsp) Menschen lernen, wenn sie sich davon einen Nutzen versprechen, deshalb müssten Bildungseinrichtungen noch stärker auf den Nutzen ihrer Angebote achten: Das war eine der engagiert diskutierten Feststellungen beim Jahrestreffen der MitarbeiterInnen der Katholischen Bildungswerke Österreichs, das heuer im BildungsZentrum St. Benedikt in Seitenstetten stattfand.

Das Lernen im 21. Jahrhundert war Thema der Tagung. Hubert Klingenberger, der bekannte Trainer und Buchautor, richtete dabei den Blick auf die „Learning Outcomes“. Lernen sei auch im 21. Jahrhundert, so Klingenberger, vor allem eine Frage der damit verbundenen Emotionen. Sein Streifzug durch die Basics der Lern- und Gehirnforschung unter dem Motto „Am Hirn führt kein Weg vorbei“ bildetet die Grundlage für fruchtbare Diskussionen über die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten der katholischen Bildungswerke.

Weiters erläuterte Ingolf Erler vom Österreichischen Institut für Erwachsenenbildung die von der EU als Entwicklungsziel propagierten „Community Education“ und welche Bildungsprojekte im Ausland und in Österreich als gelungene Beispiele gelten können.

Foto 1: Die Mitarbeiternnen und Mitarbeiter der katholischen Bildungswerke aus allen österreichischen Diözesen bei der Tagung in Seitenstetten
Foto 2: Der Gastgeber gibt weiter: Geschäftsführer Gerald Danner (kbw St. Pölten) übergibt das „Tagungspackerl“ an Christian Pichler vom KBW Linz, wo das Jahrestreffen 2015 stattfinden wird.