Weihbischof Leichtfried: Christenverfolgung nicht einfach hinnehmen

Weihbischof Leichtfried: Christenverfolgung nicht einfach hinnehmen

Wien, 08.06.2014 (KAP/dsp) In vielen Ländern und Kontinenten findet derzeit gesamt gesehen die "größte Christenverfolgung aller Zeiten" statt. Darauf hat Weihbischof Anton Leichtfried hingewiesen. Das dürfe nicht einfach so hingenommen werden.

"Wir in Österreich spüren davon praktisch nichts. Das sollte uns aber sehr nachdenklich machen", so Leichtfried wörtlich. Er äußerte sich im Rahmen seiner Predigt bei einer sogenannten "Breakpoint"-Messe in der Wiener Schottenkirche, die von Professoren, Assistenten und Studenten der Universität Wien gestaltet wurde.

Leichtfried rief die Akademiker auf, ihr Christsein in Österreich frei zu bekennen und zu leben: "Niemand hindert uns hier daran." Wenn einem mitunter auch ein "rauer Wind" entgegen blase oder Gläubige ausgelacht und verspottet werden, solle man sich dadurch nicht entmutigen lassen.

Die Gottesdienst-Serie "Breakpoint" entstand im Jahr 2000 durch eine Initiative von Studierenden der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien. Inzwischen werden die dreimal pro Semester stattfindenden Eucharistiefeiern von Professoren, Assistenten und Studenten vorbereitet. Die gefeierte Eucharistie und die anschließende Agape sollen "Theologie als Doxologie", also das feierliche Rühmen der Herrlichkeit Gottes, verwirklichen. Feierpraxis, Spiritualität und Wissenschaft werden so miteinander vereint.