"Sportbischof" Lackner würdigt Verdienste von Bischof Krenn

Erzbischof Franz Lackner (Foto: BiKo/Wuthe)

Salzburg - St. Pölten, 07.02.2014 (eds/dsp) „Als verantwortlicher Bischof für „Kirche und Sport“ in der österreichischen Bischofskonferenz ist es mir ein besonderes Anliegen, anlässlich des Heimgangs von Bischof Dr. Kurt Krenn ihm herzlich zu danken“, betont der Salzburger Erzbischof Franz Lackner.

In einer Presseaussendung weist Lackner darauf hin, dass Bischof Krenn dem Sport ein Leben lang eng verbunden gewesen sei. Er habe nicht nur mit Begeisterung Fußballspiele und Schirennen besucht, sondern auch Boxkämpfe und andere Sportveranstaltungen. „Er wusste, wie viele Sportler eine tiefe Beziehung zu Glaube und Kirche haben. Sein Anliegen war es immer, Brücken zu bauen zwischen Kirche und Sport“, stellt Lackner fest. Im Jahr 2000 hatte Krenn in der Bischofskonferenz das Apostolische Werk „Kirche und Sport“ gegründet, um dem Dialog zwischen Kirche und Sport eine tragfähige Grundlage zu geben.

Bischof Krenn habe dem Sport stets in seiner gesamten Vielfalt vom Breitensport über den Leistungssport bis zum Sport der körperlich beeinträchtigen Mitmenschen einen hohen Stellenwert eingeräumt. „Großereignisse wie Weltmeisterschaften und Olympische Spiele hatten für ihn stets auch eine tiefergründige Dimension“, weiß Sportbischof Lackner. Einerseits lernten Spitzensportler ihre körperlichen Grenzen kennen und gelangten so, wie Bischof Krenn betont habe, zu einer neuen Form von Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung. Bischof Krenn habe bei Großereignissen mehrmals erlebt, dass Spitzensportler gerade dort immer wieder im Gebet, im Kontakt mit Gott, Hilfe und Zuversicht suchten.

„Ohne Zweifel hat die „sportliche“ Seite des verstorbenen Bischofs Kurt Krenn ihm unzählige Sympathien bei vielen Menschen zugetragen“, weiß Erzbischof Lackner. Es ist ihm ein Anliegen, dass neben vielen anderen Verdiensten gerade auch diese nicht unerwähnt bleiben, wenn dankbar seiner gedacht werde.