Schönborn: Werden in Rom Für Bischof Krenn beten

Mit Anteilnahme und Würdigung der Person reagierte Kardinal Christoph Schönborn auf die Nachricht vom Heimgang des emeritierten St. Pöltner Bischofs. Bischof Krenn habe "durch viele Jahre ein schweres Leiden mit bewundernswerter Geduld und in christlicher Haltung getragen".

Der Wiener Erzbischof verwies darauf, dass das Wirken von Bischof Krenn zu manchen Kontroversen geführt habe, "aber Freunde wie Gegner haben seinen Mut und seine Geradlinigkeit anerkannt. Er hat sich nie gescheut auch schwierige Themen und das Widerständige der kirchlichen Lehre gegen den Mainstream zu argumentieren und zu verteidigen." Auf diese Weise konnte Bischof Krenn immer wieder gerade für Menschen, die seiner Glaubensüberzeugung fern standen, "ein spannender Gesprächspartner sein".

Die österreichischen Bischöfe werden am Montag bei der Messe im Petersdom für den verstorbenen beten und seiner gedenken, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, der daran erinnerte, dass Kurt Krenn 1962 in Rom zum Priester geweiht wurde.

(KAP)