ORF überträgt Karwochen- und Osterliturgie

Das höchste Fest der Christen bleibt ein wesentlicher Inhalt der Fernseh- und Radioprogramme des ORF. Sowohl im ORF-Radio als auch Fernsehen werden Gottesdienste aus der Karwochen- und Osterliturgie übertragen. Am Ostersonntag kann via Fernsehen mit Papst Franziskus Ostern gefeiert werden. Der ORF überträgt den Ostersonntags-Gottesdienst einschließlich der Spendung des Ostersegens "Urbi et Orbi" live ab 10.15 Uhr aus Rom auf ORF 2.

Am Palmsonntag kann ab 09.30 Uhr auf ORF 2 gemeinsam mit Abtprimas Propst Bernhard Backovsky Gottesdienst gefeiert werden. Die Messe wird aus der Stiftskirche Maria Geburt des Augustiner Chorherrn Stiftes Klosterneuburg übertragen. Der evangelische Karfreitagsgottesdienst wird ab 10 Uhr aus der Martin-Luther-Kirche der evangelischen Gemeinde in Hainburg an der Donau gesendet. Pfarrer Laszlo Laszlo und Superintendent Paul Weiland feiern mit der Gemeinde.

Die ORF-Radiogottesdienste in der Karwoche kommen heuer aus Straden in der Steiermark und Gaubitsch in Niederösterreich. Am Palmsonntag kann der Gottesdienst aus der Pfarre Straden in den Regionalradioprogrammen ab 10 Uhr mitgefeiert werden. Die übrigen Gottesdienste der Karwoche werden aus der Pfarre Gaubitsch übertragen: am Gründonnerstag, 17. April, um 19.00 Uhr, am Karfreitag, 18. April, um 19.00 Uhr sowie am Karsamstag, 19. April, um 22.05 Uhr.

Die Übertragung des Radio-Gottesdienstes am Ostersonntag kommt aus der Pfarre Linz Christkönig in Oberösterreich. Ab 10 Uhr feiert Pfarrer Zarko Prskalo in der Friedenskirche Christkönig mit den Gläubigen Gottesdienst. Den musikalischen Schwerpunkt bilden die "Messe in D-Dur" von Otto Nicolai sowie Lieder aus dem neuen Gotteslob.

Radiogottesdienst-Kirchen

Straden verfügt über vier Kirchen, deren drei Türme maßgeblich das Landschaftsbild des Ortes prägen. Von der ersten Kirche von Straden stammen die so genannten "Stradener Flechtwerksteine", die derzeit in der Sebastianikirche zu bewundern sind. Neben der romanischen Kirche "Maria am Himmelsberg" wurde mit der Gründung der Sebastianibruderschaft 1517 der Bau der sogenannten Doppelkirche begonnen. 1644 erfolgte schließlich aufgrund steigender Pfarrmitgliederzahl der Bau der St. Florian Kirche.

Die Anfänge der Pfarrkirche Gaubitsch gehen bis in das 15. Jahrhundert zurück. Der älteste Teil ist das im gotischen Stil erbaute Presbyterium. Darauf folgte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Umbau des Kirchenschiffes, sowie 1651 der Bau der Sakristei. Abschließend erhielt die Pfarrkirche 1875 einen gotischen Hochaltar.

1933 wurde mit dem Bau der Friedenskirche Christkönig in Linz begonnen. Zwischen 1949 und 1951 erfolgten der Bau des Langhauses sowie des Turms. 1952 wurde die Kirche schließlich zur Pfarrkirche erhoben und am 15. Oktober 2009 unter Denkmalschutz gestellt.

(KAP)