NÖ-Familienverband fordert bessere Förderung für selbstständige Tagesmütter und -väter

NÖ-Familienverband fordert bessere Förderung für selbstständige Tagesmütter und -väter

St. Pölten, 07.08.2014 (dsp) „Tagesmütter und -väter in Niederösterreich bieten qualitativ hochwertige, weil Familien ähnliche, und mit Sicherheit die zeitlich flexibelste Form der Kinderbetreuung,“ erklärt Josef Grubner, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes Niederösterreichs.


 
Grubner zeigt sich zwar erfreut über Fördermöglichkeiten im Sinne der 15a-Vereinbarung (Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über ihren Wirkungsbereich ), die diese Art der Kinderbetreuung unterstützen. Er bemängelt aber, dass zwar Zuschüsse zu Lohnkosten und Administration für Angestellte vorgesehen seien, die selbstständigen Tagesmütter- und väter aber zu wenig berücksichtigt würden.
 
„Unsere selbstständigen Tagesmütter und -väter brauchen mehr finanzielle Unterstützung, um sich sozialrechtlich gut absichern zu können“, so Grubner. „Außerdem wäre es wichtig, dass nicht nur neue Tagesmütter und -väter eine Förderung für ihre Investitionskosten in Anspruch nehmen können, sondern auch bereits aktive Tagesmütter und -väter gefördert werden, wenn sie in die qualitative Verbesserung ihrer Betreuungsplätze investieren.
 
Eine größere finanzielle Unterstützung sei auch eine weitere Form der Anerkennung dieser Berufsgruppe, erklärt Grubner: „Schließlich ist längst erwiesen, dass gerade für Kleinstkinder die Kinderbetreuung durch Tagesmütter und -väter die ideale Form der Fremdbetreuung ist – dafür sprechen das familiäre Umfeld, die gleichbleibende Bezugsperson und die kleine Gruppe.“

Foto: Josef Grubner, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes Niederösterreichs