Kirche verteilt am Valentinstag 100.000 "Liebesbriefe von Gott"

Rund 100.000 "Liebesbriefe von Gott" werden Hunderte "Valentins-Boten" der katholischen Kirche am Valentinstag in mehreren österreichischen Städten verteilen und Passanten zu einem "Rendezvous mit Gott" einladen. An der Aktion der Erzdiözese Wien, die heuer zum 9. Mal durchgeführt wird, beteiligen sich auch Pfarrgemeinden in anderen Diözesen. So wird der "Liebesbrief von Gott" auch in St. Pölten verteilt.

Außerdem werden die Briefe in Städten und Gemeinden in Deutschland und der Schweiz und sogar in flämischer Version in den Niederlanden und Belgien verteilt. Ziel der Aktion ist laut der Erzdiözese Wien, in sympathischer Art und Weise Gottes Zuwendung auch im Alltag zum Ausdruck zu bringen.

Verteilt werden die "Liebesbriefe von Gott" an öffentlichen Verkehrsknotenpunkten, Marktplätzen und Einkaufszentren, aber auch in Pflegeheimen, Kindergärten, Krankenhäusern und bei Tür-zu-Tür-Besuchsaktionen. "Wir haben bewusst diese Form gewählt, damit der Brief mit einem Lächeln oder einem freundlichen Blickkontakt übergeben wird", erklärte Andrea Geiger von der Erzdiözese Wien zu der erfolgreichen Initiative. Mit dem Verteilen der "Liebesbriefe Gottes" gehe es um "die Botschaft, die wir weitergeben, ganz wie der Apostel Paulus schreibt, dass die Menschen selbst ein Liebesbrief Gottes sind".

Die Briefe enthalten neben Zusprüchen aus der Bibel auch eine Einladung zu einem "Rendezvous mit Gott" in einem der umliegenden Gotteshäuser. Allein in der Stadt Wien sind auf der Website der Erzdiözese 30 "Rendezvous-Kirchen" aufgelistet, in denen Menschen zur "Begegnung mit Gott" erwartet werden. Die Gotteshäuser werden dazu insbesondere auch in den Abendstunden mit einem speziell gestalteten Angebot offen stehen. Valentins-Feiern gibt es am 14. Februar u. a. im Stephansdom um 20 Uhr, in der Mariahilfer Kirche von 15.30 bis 17 Uhr und im Wiener Neustädter Dom von 17 bis 21 Uhr.

Die "Liebesbriefe von Gott" konkretisieren nach den Worten von Projektkoordinator Otmar Spanner den Appell von Papst Franziskus, die Frohbotschaft auf kreative Weise weiterzugeben und zur persönlichen Begegnung mit Christus einzuladen. Spanner hofft, dass sich viele Adressaten zu einem Rendezvous in Form eines Gebets ermutigen lassen.

Auf den "Liebesbrief von Gott" kann auch geantwortet werden, entweder in den "Rendezvous-Kirchen" oder per Post (Erzdiözese Wien, Wollzeile 2, 1010 Wien).

(KAP)