"K9-Rat" berät über Laien, Familie und Bischofsernennungen

Der Kardinalsrat für die Kurienreform hat bei seiner fünften Konferenzrunde über die Arbeit der Vatikanbehörden für die Laien und für die Familie gesprochen. Dabei sei es auch um die Rolle und die Mitarbeit von von Eheleuten und von Frauen in diesen Behörden gegangen, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

Weiter hätten sich die neun Kardinäle - seit dieser Woche ist auch Kardinalsstaatssekretär Pietro Parolin fixes Mitglied des Beraterteams - mit der Arbeitsweise der Vatikanbotschaften und der Nuntien sowie mit den Prozeduren von Bischofsernennungen befasst.
Das nächste Treffen soll vom 15. bis 17. September im Vatikan stattfinden.

Danach will sich das K9-Gremium vom 9. bis 12. Dezember sowie vom 9. bis 11. Februar zu weiteren Konferenzrunden treffen. Über die Dauer des Reformprozesses ließen sich noch keine Angaben machen, sagte der Sprecher. Bislang werde noch nicht an einem konkreten Textentwurf für eine neue Kurienverfassung gearbeitet.

Das Arbeitsklima in dem izwischen wichtigsten Beratergremium des Papstes sei "frei, offen und freundschaftlich", hob Lombardi hervor. Papst Franziskus nehme an allen Sitzungen teil und füge sich "in die Dynamik des Dialogs" ein.

(KAP)