Grundschulkongress an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule in Krems

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Krems, 02.04.2014 (dsp) An der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH), Campus Mitterau, findet von von Montag, 7. April bis Dienstag, 8. April 2014 ein gesamtösterreichischer Grundschulkongress „Primarstufe – Zukunft gestalten“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für NÖ und mit der Unterstützung durch das Unterrichtsministerium ist es der KPH gelungen, „zu einem bildungspolitisch aktuellen Thema ein tolles Programm zu erstellen und hervorragende Referierende aus dem deutschen Sprachraum zu gewinnen“, so Kongressleiter Otto Hörmann von der KPH.

Die Zukunft der Grundschule stehe vor großen Veränderungen, wie Hörmann erklärt: Markante gesellschaftspolitische und pädagogische Entwicklungen – wie „LehrerInnen-Bildung NEU“, Inklusion, Ganztagsschule, Standardisierung und neue Lernkulturen – würden der Grundschule ein neues Profil geben. „Die Schule insgesamt kann die Herausforderungen von heute und morgen jedoch nicht mit der Organisationsstruktur von gestern lösen.“ Ziel des Kongresses mit erwarteten 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist es, in einem internationalen Umfeld Herausforderungen der Grundschule in den Blick zu nehmen und Lösungsansätze vorzustellen.

Als besondere Aufgabe einer zukunftsfähigen Grundschule sieht Hörmann den pädagogisch-didaktisch kompetenter Umgang mit Lerngruppen, die immer heterogener werden. Mit dem Anspruch der Inklusion, der Neuorientierung im Schuleingangsbereich und der Zunahme an Mehrstufenklassen und Kleinschulen sei bereits eine Trendumkehr von der homogenen hin zur heterogenen Lerngruppe eingeleitet worden. Hörmann: „Sehen wir die Heterogenität als Chance, ist der Blick auf reformpädagogische Konzepte und andere Ansätze der Individualisierung und Differenzierung unumgänglich.“

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Information und Anmeldung: heidemarie.svehla@kphvie.ac.at