Gebastelte biblische Figuren bringen die Heilige Schrift näher

Gebastelte biblische Figuren bringen die Heilige Schrift näher

Steinakirchen, 31.03.2014 (dsp) „Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen - der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen“, erzählt die Steinakirchnerin Religionspädagogin Maria Eppensteiner, die seit 20 Jahren solche Figuren gestaltet. Ihre Pfarre war jetzt Gastgeber für die Interessensgemeinschaft der österreichischen Kursleiterinnen für Biblische Erzählfiguren. „Beim Treffen haben wir viele Tipps ausgetauscht“, so Eppensteiner. Biblische Erzählungen sollen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördere den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.

Der Trend nahm Mitte der 60er Jahre in der Schweiz ihren Anfang und gewinnt seit Ende der 1990er Jahre auch in der Diözese St. Pölten zunehmend an Bekanntheit. Die ursprüngliche Idee, Krippenfiguren zu schaffen, wurde in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Nicht nur die Weihnachtsgeschichte, sondern vielfältigste biblische Erzählungen lassen sich mit diesen Figuren darstellen und gestalten. Ermöglicht wird das durch ihre Beweglichkeit und Standfestigkeit, wodurch sie verschiedene Körperhaltungen einnehmen und Stimmungen sichtbar machen können. Zum Einsatz kommen können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause, im Religionsunterricht, in der Behindertenarbeit, bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw.
Infos: www.biblische-figuren.at