Familienfragebogen: Diözesen melden mehr als 30.000 Antworten

Einen starken Rücklauf beim Fragebogen zu den Themen Familie, Ehe und Sexualität melden die österreichischen Diözesen und Einrichtungen auf Anfrage der "Kathpress". Insgesamt wurden der vatikanische Fragenkatalog, der zur Vorbereitung für die Sonderbischofssynode im Herbst an alle nationalen Bischofskonferenzen ausgesandt wurde, und die diözesan erarbeiteten Kurzversionen zu Ehe und Familie mehr als 30.000 Mal ausgefüllt.

Der Vatikan hatte am 5. November 2013 zur Vorbereitung auf die Bischofssynode im Oktober 2014 einen Fragekatalog zum Thema Familie, Ehe und Sexualität an die Ortskirchen aller Länder der Welt versandt. Die 39 Fragen richten sich an die Bischöfe, die gehalten waren, die Fragen bis an die Kirchenbasis weiterzugeben. In der Folge luden alle österreichischen Diözesen die Gläubigen dazu ein, ihre Antworten zum Fragenbogen via E-Mail und Internet einzusenden. Vor allem die "Online"-Fragebögen stießen auf große Resonanz.

Die meisten ausgefüllten Fragebögen (26.000) sind jedoch eine abgeänderte "Kurzversion" der Diözese Graz-Seckau, die auch andere Diözesen übernommen haben. Der Original-Fragbogen des Vatikans wurde östereichweit 498 Mal ausgefüllt. In der Diözese St. Pölten, wo die Originalversion an die Gläubigen weitergereicht wurde, sind 27 Stück handschriftlich eingegangen, 12 per Mail und 114 wurden über das elektronische Formular eingegeben. Davon wurden drei von Gruppen bzw. Gemeinschaften ausgefüllt.

Präsentiert werden die Gesamtergebnisse noch im Jänner - vor dem Ad-limina-Besuch (27.-31.1.), in dessen Rahmen die österreichischen Bischöfe die gesammelten Antworten im Vatikan dem Generalsekretariat der Bischofssynode übergeben.