Familienbischof Küng: Samen- und Eizellenspende "Dammbruch"

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St. Pölten, 14.11.2014 (dsp) Der in der Bischofskonferenz für Ehe und Familie zustãndige Bischof Klaus Küng spricht in einer ersten Reaktion auf die von der Regierung präsentierte Novelle von einem "Dammbruch".

Durch die Zulassung von Samenspende für In-vitro-Fertilisation (IVF), die Eizellspende und die Präimplantationsdiagnostik (PID) würden im Namen einer Fortschrittlichkeitsgläubigkeit eine ganze Reihe von Problemen und Leiden, vor allem für die als Spenderinnen oft unter Druck stehenden Frauen geschaffen. Und Kinder, deren erstes Recht es sei, "Vater und Mutter zu kennen und mit ihnen aufzuwachsen", würden mehr und mehr zu einem Produkt der Fortpflanzungsindustrie. Der Bischof zeigte sich erschüttert, wie schnell diese noch vor kurzen als tabu geltenden bioethischen "heißen Eisen" nun Gesetz würden, und stelle sich Fragen über das dahinter stehende Menschenbild.

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