Diözese St. Pölten forciert Bewusstsein für faire Arbeitsbedingungen weltweit

St. Pölten, 04.04.2014 (dsp) Mit dem Studientag „Faire Arbeitsbedingungen – bei uns und weltweit“ wollen Organisationen der Diözese St. Pölten, Caritas, Österreichischer Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer auf Ausbeutung in der Arbeitswelt aufmerksam machen. Beim Studientag am Samstag, 12. April im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt werden erfolgreiche internationale Projekte und Kooperationen vorgestellt und an Beispielen aufgezeigt, dass globale Solidarität möglich ist“, so Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) und Mitorganisator.

Gelungene Alternativen wären etwa die Kampagnen Clean Clothes, Fair Trade, Weltladen, Foodcoops oder Greisslerei 2.0. Die Referentinnen und Referenten wollen die „ungerechten und oft menschenverachtenden Arbeitsbedingungen“ anhand der Herkunft unserer Rosen, des Gemüseanbaus in Österreich, der Baumwollproduktion oder im globalen Süden vorführen.

Auch in Österreich gebe es immer noch Arbeitsbedingungen, von denen man glauben würde, sie stammten aus dem letzten Jahrhundert, kritisiert Burghofer. So würden Erntehelfer Stundenlöhne erhalten, die kein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Weiters gebe es in den verschiedenen „scheinselbstständigen Arbeitsverhältnissen“ noch immer keine soziale Absicherung. Der Studientag wolle über die Möglichkeiten einer Vernetzung und Solidarisierung etwa von Näherinnen in Indien und Textilverkäuferinnen in Österreich nachdenken.

Veranstalter ist das „Forum Kirche und Arbeit“. Weiters tragen die KAB, die Katholische ArbeiterInnenjugend St. Pölten, die Betriebsseelsorge Traisental, die Caritas, die Fastenaktion der Diözese St. Pölten, Welthaus der Diözese St. Pölten, die Katholische Frauenbewegung, Südwind NÖ, das Bildungshaus St. Hippolyt, die Katholische Aktion  sowie der ÖGB und die Arbeiterkammer den Studientag „Faire Arbeitsbedingungen – bei uns und weltweit“ am 12. April (9-16:30 Uhr) mit.

Infos und Anmeldungen: Mail: kab.stpoelten@kirche.at oder Tel. 02742 / 324-3379