Diözesane „Gemeindeberatung“ offiziell aus der Taufe gehoben

Diözesane „Gemeindeberatung“ offiziell aus der Taufe gehoben

St. Pölten, 09.10.2014 (dsp) Im April 2009 wurde das Projekt „Gemeindeberatung“ von der Leitung der Pastoralen Dienste ins Leben gerufen, jetzt ist sie offiziell in der Diözese St. Pölten verankert.

Nach fünf Jahren hat dieses qualitative Werkzeug besonders für Veränderungsprozesse in kirchlichen Organisationen laufen gelernt. Am 8. Oktober wurde die Geschäftsordnung der Arbeitsgemeinschaft Gemeindeberatung im Beisein des Geschäftsführers der Gemeindeberatung Österreichs, Sebastian Schneider, von Johann Wimmer (Vorsitzender der diözesanen Arbeitsgemeinschaft) und Sepp Winklmayer (Direktor Pastorale Dienste) unterschrieben.

Sieben Gemeindeberater/innen zählt nun die Arbeitsgemeinschaft, vier sind zertifiziert, drei sind in Ausbildung: Johann Wimmer, Karin Hintersteiner, Andreas Geiger sind im Leitungsteam der AG, weiters in der AG sind Beatrix Hofer, Maria Meyer Nolz, Sabine Latzenhofer, Markus Schmidinger.

„In den letzten fünf Jahren war das Werkzeug „Gemeindeberatung schon vielen Pfarren, Leitungsteams, Pfarrgemeinderäten und einem Dekanat bei der Suche nach neuen Wegen in eine veränderte pastorale Zukunft ein wertvoller Wegbegleiter“, so Wimmer.

Gemeindeberatung kann über die sieben Beraterinnen oder Berater oder bei den Pastoralen Diensten Bereich Pfarre angefordert werden. In einem Erstgespräch werden Ziele, Inhalte, Zeit und Kosten  der Beratung verhandelt. Nach Ende der Begleitung wird die Wirkung reflektiert und die Beratung abgeschlossen. Die Kosten können nach Absprache mit der Leitung der Pastoralen Dienste refundiert werden. Das Beratungsangebot richtet sich nicht nur an Pfarrgemeinden und Dekanate, sondern auch an alle Organisationen im kirchlichen Umfeld.

„Es war der Blick von außen, das Beisein, von zwei 'Kundigen' in schwierigen pastoralen Situationen, andere Methoden der Kommunikation. Das alles hat uns geholfen, mutig die nächsten Schritte bei der Entwicklung einer Pfarrverbandsstruktur zu schaffen“, berichtet Wimmer von Erfahrungen eines Mitglieds eines Leitungsteams in einem Pfarrverband bei der Reflexion nach einer Beratung.