"Die Osterbotschaft betrifft unseren Lebensnerv"

Osterkerze und Auferstandener

St. Pölten, 20.04.2014 (dsp) "Die Osterbotschaft betrifft unseren Lebensnerv - sie belebt, heilt und stärkt ihn. Sie führt zu einem neuen Leben." Das sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt am Ostersonntag im Dom von St. Pölten. Ostern bedeute, dass Gott den Menschen "in seinem Gefallensein nicht allein gelassen" habe. Er sei uns "in einer ganz besonderen, fast unbegreiflich großartigen Weise zu Hilfe gekommen", so Küng: "Gott hat seinen Sohn und den Heiligen Geist ist in die Welt gesandt, sein Sohn hat uns erlöst und bleibt durch das Wirken des Heiligen Geistes als Erlöser und Retter bei uns bis ans Ende der Welt." So vermittle die Auferstehung Jesu Mut und Zuversicht im Wissen um die eigene Begrenztheit und Schwachheit.

Die Auferstehung Jesu trage uns nicht nur in schweren und tragischen Stunden, "weil wir hoffen dürfen, dass wir leben werden auch wenn wir sterben". Sie sei auch im gewöhnlichen Alltag "der stärkste Ansporn, den es geben kann", wie Küng sagte. Es sei für uns alle wichtig, "guten Mutes zu sein im Bemühen um ein authentisches Christsein trotz aller unserer Mängel und Fehler, im Bestreben, unsere Standespflichten und beruflichen Aufgaben möglichst gut zu erfüllen, aber auch, weil unsere Verantwortung auch anderen gegenüber groß ist".

Die Osterpredigt von Bischof Klaus Küng im Wortlaut