Das neue „Gotteslob“ kommt gut an in den Pfarren

Das neue „Gotteslob“ kommt gut an in den Pfarren

St. Pölten-Amstetten, 14.03.2014 (dsp) Seit Kurzem ist das völlig neu überarbeitete „Gotteslob“ in 85 Prozent der Pfarren der Diözese St. Pölten – also in 360 von 423 - in den Gottesdiensten in Verwendung. Johann Simon Kreuzpointner, Kirchenmusikreferent der Diözese St. Pölten, kann bereits etliche Vorteile herausheben: „Aus den Pfarren kommen sehr positive Rückmeldungen zur Aufmachung, zur Übersichtlichkeit, attraktiven Gebetsteil, zum gelungenen Layout und zur Zwei-Färbigkeit.“

Auch bei jungen Menschen gebe es gutes Feedback: „Ich wusste nicht, dass die Kirche so ein steiles Buch hat“, bringt Kreuzpointner schmunzelnd die Aussage einer Jugendlichen. Auch Gebete von jungen Christen wurden im Gebetsteil eingesetzt. Die Kommission habe viel Wert auf Erklärungen und katechetische Einleitungen gelegt. Weiters wird versucht, den Menschen den Rosenkranz, das Vater Unser oder die Bedeutung des Kreuzzeichens näher bringen und zu erklären.

Das neu gestaltete, aber dennoch in der Kontinuität des bewährten Gotteslobes stehende Ausgabe ist weiterhin dem Anspruch des Zweiten Vatikanischen Konzils verpflichtet: Den Gläubigen etwas Gültiges zeitgemäß an die Hand zu geben: zum Lob Gottes und zum Heil des Menschen. Die Erstauflage beträgt im ganzen deutschsprachigen Raum rund vier Millionen Stück, in Österreich sind es 534.000 Bücher.

Derzeit werden das „Gotteslob“ sowie Begleitmaterialien wie Orgel- oder Kantorenbücher in den Pfarrgemeinden präsentiert. Am Mittwoch, 19. März stellt um 19.00 Uhr Kreuzpointner, im Pfarrsaal Amstetten St. Stephan das neue kirchliche Gesangs- und Gebetsbuch vor. Mitorganisatorin Michaela Lugmaier von der Pfarre betont: „Alle sind herzlich eingeladen, nicht nur die Chorsänger/Innen. Es geht um die vielseitigen Möglichkeiten der Verwendung - und es wird 'Altes und Neues' gesungen.

Foto: Kirchenmusikreferent Johann Simon Kreuzpointner und Michaela Lugmaier präsentieren am 19. März im Pfarrsaal Amstetten St. Stephan das neue "Gotteslob".