Caritas ist „Eisbrecher der Nächstenliebe“

Bischof Küng ehrt Dienstjubilare bei traditioneller Elisabethfeier

St. Pölten, 20.11.2014 (dsp) Als „Eisbrecher der Nächstenliebe“ bezeichnete Bischof Klaus Küng die Caritas bei der traditionellen Elisabethfeier am Gedenktag der Caritas-Patronin im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Diese Rolle habe die Hilfsorganisation der katholischen Kirche „in unserer Zeit besonders im Zusammenhang mit Behinderten, Sterbenden und ganz aktuell bei Flüchtlingen“.

Die Aktivitäten der Caritas würden mithelfen, „dass sich die Augen der Menschen öffnen“, so Küng: „Niemand darf wegschauen.“ Es sei Wachsamkeit gefordert, damit „die Kreuze nicht abgenommen werden – nicht nur aus Schulen und Krankenhäusern, sondern auch in unseren Herzen“. Die Menschen in der heutigen Wohlstandsgesellschaft leiden an einem „zu eng gewordenen Herzen“. Deswegen habe die Caritas auch eine „Gewissensfunktion“ für die Gesellschaft, wie Küng ausführte.

Im Rahmen der Feier ehrte Küng insgesamt 47 Dienstjubilare der Caritas: 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 20 Jahre, und elf, die 25 Jahre bei der Caritas der Diözese St. Pölten tätig sind, sowie eine 30-Jahr-Jubilarin und drei 35-Jahr-Jubilare.

Lukas Steinwendtner stellte die Auslandshilfe der Caritas St. Pölten vor. Diese habe durch die Einbindung in das Netzwerk in Österreich und der internationalen Caritas eine große Reichweite, erklärte Steinwendtner: „Statt dem Gießkannenprinzip – alles ein bisschen – fokussieren wir uns auf zwei Programme: Ernährungssicherheit sowie Kinder und Zukunft.“ Die Programme werden gezielt in den Schwerpunktländern Albanien, Senegal und Pakistan umgesetzt. 

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