Caritas bittet um Syrienhilfe per Gurkenglas

Die Caritas bittet im heurigen Sommer um Nothilfe mittels Gurkenglas: Das bis September darin gesammelte Kleingeld soll unter dem Kennwort "Spendenglas gegen den Hunger" in Banken eingezahlt und damit zugunsten von Notleidenden in Syrien und Westafrika gespendet werden.

Nach der höchst erfolgreichen Aktion "Aufrunden, bitte!", bei der mit aufgerundeten Centbeträgen an Supermarktkassen Hilfsprojekte unterstützt werden können, bietet die Caritas somit eine weitere niedrigschwellige Form der Solidarität über Österreichs Grenzen hinweg.

Der seit mehr als drei Jahren wütende Bürgerkrieg in Syrien habe mittlerweile acht Millionen Menschen in die Flucht geschlagen, teilte die Caritas Österreich zur Gurkenglas-Aktion mit. Die Ernährungslage werde immer schlechter, allein in der Bekaa-Ebene im Libanon benötigten etwa 15.000 Kinder speziell angereicherte Nahrungsmitteln, um zu überleben. Etwa 2.000 Kinder würden derzeit als schwer unterernährt eingestuft, so die Caritas.

Dramatisch sei die Situation auch in Westafrika: Nach verheerenden Dürreperioden litten Millionen Menschen Hunger, Hunderttausende Kinder seien dadurch von Geburt an unterernährt. "Wir können Krieg und Dürre nicht verhindern, aber wir können helfen, dass Menschen in Not überleben", so die Caritas. Ihr Appell: "Sammeln Sie in den Sommermonaten ihr Kleingeld im Caritas-Gurkenglas und bringen Sie es im September zur Bank. Denn: Jeder Cent hilft!"

Auch die Schauspieler Cornelius Obonya und Ramesh Nair, Gurkenglas-Experte Hans Staud sowie die Ex-Nationalteamspieler und ORF TV-Experten Roman Mählich und Helge Payer unterstützen die Spendenaktion. Sticker, auf denen der Zweck der Aktion hervorgeht, können auf der Caritas-Website mit Namen versehen ausgedruckt und auf das Glas geklebt werden.

Spendeneinzahlungen sind erbeten unter dem Kennwort "Spendenglas gegen den Hunger" auf das PSK-Konto IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004;BIC: OPSKATWW.

(KAP)