Blitze am Himmel und erleuchtete Kirchen

"Cyber-Prinz" in St. Pölten-Stattersdorf

St. Pölten, 23.05.2014 (dsp) Trotz drohender Unwetter und einzelner, lokaler Gewitter besuchten in diesem Jahr mehr Besucher pro Veranstaltung die „Lange Nacht der Kirchen“ in der Diözese St. Pölten als in den letzten Jahren. Über 200 Events lockten rund 15.000 Interessierte an diesem Frühsommerabend in 65 Kirchen.
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In zahlreichen Kirchen konnten die Türme bestiegen und die Dachstühle besichtigt werden. In Maria Taferl seilten sich Mutige, die besonders „an der Kirche hängen“, sogar von der Wallfahtsbasilika ab. Besondere Höhepunkte waren Fackelwanderungen von Kapelle zu Kapelle, nächtliche Pilgerwege und Sternwallfahrten sowie der ökumenische Fackelmarsch durch St. Pölten mit Stationen in vier Kirchen als Abschluss zu Mitternacht.

Musikprogramme aus allen Richtungen, von Choral über Taizé-Gesänge und Gospels bis zu Orgelmusik und Klassik waren Publikumsmagneten und füllten zahlreiche Kirchen bis auf den letzten Platz. Filmvorführungen und Theaterstücke für alle Altersstufen rundeten vielerorts das kulturelle Programm ab. Ein besonderes Highlight war dabei das „Cyber-Prinz“-Tanztheater mit Schulkindern in der Millenniumskirche der St. Pöltner Pfarre Stattersdorf-Harland.

Diözesanbischof Klau Küng war in St. Pölten zu Fuß unterwegs und flanierte zu verschiedenen Veranstaltungsorten, wo er sich unter die Gäste mischte. Weihbischof Anton Leichtfried öffnete die Pforten des Priesterseminars und führte durch das Refektorium, wo man „unter den Augen der Apostel speist“, die auf Medaillons der vollständigen Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert abgebildet sind. Superintendent Paul Weiland konnte durch die große Baustelle der evangelischen Kirche und des dazugehörigen Pfarrzentrums in St. Pölten führen, deren vollständige Sanierung und Erweiterung fast abgeschlossen ist.

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