Blindenapostolat: Frühjahrstagung in St. Pölten

Gotteslob in Braille-Schrift

St. Pölten, 16.04.2014 (dsp) Die Verantwortlichen des Blindenapostolats in den einzelnen Diözesen Österreichs kommen von 25. bis 27. April zu ihrer Frühjahrstagung nach St. Pölten. Bei dem Treffen im Bildungshaus St. Hippolyt stehen neben den laufenden überdiözesanen Aufgaben auch die Schwerpunkte „Neues Gotteslob für Blinde und Sehbehinderte“ sowie eine große Wallfahrt der katholischen Blindenorganisationen des deutschen Sprachraums im September 2015 nach Südtirol (Gadertal, Geburtsort von Pater Josef Freinademetz) auf der Tagesordnung.

„Das neue Gotteslob ist auch für Blinde und Sehbehinderte Menschen wichtig und interessant“, sagt Heinz Kellner. Er ist als stellvertretender Vorsitzender des Blindenapostolats Österreich und Diözesanleiter von St. Pölten mit der Koordination der Bestellungen des Gotteslob-Stammteiles im Blindendruck, auf Datenträgern und als Super-Großdruckausgabe betraut. Hergestellt wird diese in der Katholischen Blindenschrift-Druckerei in Paderborn (D), „weil der österreichische Markt zu klein ist“, wie Kellner erläutert. In einem zweiten Schritt sollen ab dem Sommer in Paderborn auch die deutschen Diözesanteile und der Österreich-Teil produziert werden.

Zum Auftakt ihrer Tagung in St. Pölten machen die Diözesanleiter eine kleine Fußwallfahrt in die Pfarrkirche Maria Lourdes. „Wir wollen dort beten um Kraft und Stärkung für unsere Berufung und um neue Mitarbeiter für unsere Aufgaben“, erläutert der Vorsitzende des Blindenapostolats Österreich, Peter Beiser, diesen spirituellen Einstieg. 

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