500 Jugendliche beim kirchlichen „Tag des Lehrlings“ im Stift Zwettl erwartet

500 Jugendliche beim kirchlichen „Tag des Lehrlings“ im Stift Zwettl erwartet

Zwettl, 09.05.2014 (dsp) Über 500 Jugendliche aus Berufsschulen in Niederösterreich, Wien und Burgenland werden am diesjährigen 26. „Tag des Lehrlings“ im Stift Zwettl am 14. Mai (10-16 Uhr) dabei sein. Höhepunkte sind der Wortgottesdienst mit Abt Wolfgang Wiedermann sowie das Kommen der Horner ÖFB-Cupsemifinalisten. Die Schulämter der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Wien organisieren die Veranstaltung mit dem Ziel, Lehrlingen zu zeigen, dass sie der Kirche ein großes Anliegen sind und um den Lehrberuf aufzuwerten.

Der „Tag des Lehrlings 2014“ steht unter dem Motto Fairness und Respekt :) Liebt einander, wie ich euch hab` geliebt (Johannes-Evangelium 15,12).
 
Auf die Schüler wartet auf dem Zwettler Stiftsareal neben dem Wortgottesdienst und dem Treffen mit den Horn-Spielern ein umfangreiches Rahmenprogramm. Dieses umfasst einen Riesenwuzzler und viel Outdoor-Action in Gemeinschaft. Außerdem bekommen alle Schüler ein Erinnerungszeichen, das von Lehrlingen hergestellt wird.
 
Der St. Pöltner Schulamtsleiter Bischofsvikar Karl Schrittwieser verweist darauf, dass der Anteil jener, die am Religionsunterricht teilnehmen, in den Berufsschulen auf dem Gebiet der Diözese St. Pölten bei 86 Prozent liegt. Und er streicht dabei die gute Zusammenarbeit mit den Schulen hervor. Vielleicht auch noch: Lehrlinge seien ein wichtiger Teil der Kirche. "Mit diesem Tag versuchen wir, auf die Menschen, deren Zukunft uns am Herzen liegt, zuzugehen", so Schrittwieser.
 
"Die Lehrlinge bringen ihre Gaben aus der Arbeitswelt in die Zwettler Stiftskirche. Der 'Tag des Lehrlings' ist damit ein großes Ausrufezeichen, das die tolle Leistungen der Lehrlinge aufzeigt und sie in ihrem Tun bestärken soll", so Christian Romanek, Gesamtkoordinator der Veranstaltung. Romanek weiter: Viele Religionslehrer hätten zugleich auch eine Coaching-Ausbildung, würden wichtige seelsorgende Funktionen übernehmen und seien gegebenenfalls auch "eine Art Krisenfeuerwehr und Ansprechpartner bei existenziellen Fragen, Ängsten, Nöten und Hoffnungen".