200 Pilger auf dem Weg „auf Ostern zu“

Pilgerbegleiterin Elisabeth Huebl mit Pilgergruppe (Foto: Anton Polt)

St. Pölten, 15.04.2014 (dsp) Rund 200 Pilgerinnen und Pilger hatten sich zum diesjährigen „Pilgerstart“ am 12. und 15. April auf sechs verschiedenen Wallfahrtsrouten in der Diözese St. Pölten auf den Weg in die Karwoche Richtung Ostern gemacht. Letztes Jahr waren zum Auftakt 2.000 Pilger in ganz Österreich unterwegs.

Unter dem Motto „Pilgern auf Ostern zu – dem Leben entgegengehen” lud die Diözese St. Pölten wieder Jung und Alt an verschiedenen Orten zu Pilgerwanderungen ein, die von ausgebildeten Pilgerbegleiterinnen und -begleitern geleitet wurden. „Im Pilgern gehen wir den Weg Jesu, den Weg unseres eigenen menschlichen Lebens“, so Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste. „Mit christlichen Impulsen zu den Kar- und Ostertagen verbinden wir die Hoffnung auf Auferstehung und neues Leben.“

„Unser ganzes Leben ist eine Pilgerschaft“, sagte Pilgerbegleiterin Wippel. „Pilgern ist Beten mit den Füßen.“ Die vorösterliche Pilgerschaft lade dazu ein, „unsere Sinne zu öffnen“. Der Weg führe symbolisch auf Ostern zu, auf dem „alles Erstarrte aufbricht“. So wurden auch bewusst die Themen der Karwoche – wie etwas gemeinsames Brotbrechen für den Gründonnerstag – in die geistliche Begleitung der Wanderung aufgenommen.

Die Wanderungen führten am 12. April von St. Valentin bzw. Stadt Haag nach Seitenstetten, vom Schloss Walpersdorf nach Maria Ellend, vom Stift Altenburg zur Wallfahrtskirche St. Marein, durch den Dunkelsteinerwald von Sasendorf zur Bildbuche sowie am 15. April auf der Via Sacra von Türnitz nach Annaberg und vom Stift Melk zum ehemaligen Servitenkloster in Schönbühel. Der geplante Pilgerstart Am Jakobsweg von Mautern nach Maria Langegg musste wegen schlechter Wege aufgrund des Regens abgesagt werden.

Bild: Pilgerbegleiterin Elisabeth Huebl mit Pilgergruppe (Foto: Anton Polt)

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