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TheoTag der Diözese: „Den eigenen Weg finden“

St. Pölten, 31.01.2013 (dsp) „Christus spricht uns, dich und mich, auch heute an“, ermunterte Bischof Klaus Küng die über 120 Schülerinnen und Schüler beim 3. TheoTag der Diözese St. Pölten im Bildungshaus St. Hippolyt für ihre Berufswahl. „Die Informationsangebote sollen euch helfen, euren Weg zu finden – und auch den Beruf, der damit in Verbindung steht.“
Kirche ist bunt und vielfältig – und bietet viele spannende Möglichkeiten. Diese lernten die Jugendlichen aus den beiden letzten Schulstufen mittlerer und höherer Schulen am TheoTag kennen. In elf Workshops stellten diözesane Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berufungs- und Berufsmöglichkeiten vor. Einige der zahlreichen prominenten diözesanen Referenten berichteten außerdem einiges Persönliches: Bischof Küng und Weihbischof Anton Leichtfried erzählten etwa, wie sie sich für ihren geistlichen Weg entschlossen und wie sie mit Gebet und „gutem Rat von außen“ Hilfen für ihre Entscheidungen bekamen.

„Move your talents“

„Verschiedene Betriebe sind schon zu Euch gekommen und tragen an Euch heran, was von Euch erwartet wird“, so Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste der Diözese. Damit entstünde auch großer Druck: Was soll ich machen? Wo habe ich Chancen? Der TheoTag mache es genau umgekehrt. Dieser Frage „was in Euch drinnen steckt und hilft nachzuspüren, was die Talente und Fähigkeiten sind“. In diesem Sinne stand auch das Motto der Veranstaltung: „Move your talents“. Winklmayr: „Es geht nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch etwas Sinnvolles in unserem Leben zu machen.“

Ein Beruf in sozialen Organisationen sei „Arbeit an und mit dem höchsten Gut auf Erden, dem Menschen“, sagte Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck. Soziale Arbeit in Einrichtungen der Kirche heiße, Gottes Liebe an den Menschen sichtbar zu machen. Die Würde des Menschen immer vor Augen zu haben, sei auch ein „Ausweis der Qualität der Arbeit“, so Schuhböck. Auf der anderen Seite wirkten soziale Berufe auch „enorm sinnstiftend“ auf das eigene Leben.

In den Workshops erzählten junge Priester von ihren Berufungen, Studierende von der Philosophisch-theologischen Hochschule St. Pölten machten Lust auf das Theologie-Studium, Ordensschwestern berichteten von „Klostergeheimnissen“ und Jugendleiter beschrieben ihre Erfahrungen in der Jugendarbeit. Aber auch die Möglichkeiten zu Auslandseinsätzen als Entwicklungshelfer, die Seelsorgetätigkeit in Krankenhäusern, die Arbeit der Pastoralassistentinnen oder die Ausbildung zum Kirchenmusiker wurden vorgestellt. Es gibt eben eine bunte, vielfältige Palette an Möglichkeit in der Kirche!

Veranstaltet wurde der TheoTag von den Pastoralen Diensten, dem Schulamt sowie der Caritas.